26.10.2015 12:19
Quelle: schweizerbauer.ch - blu/bk
Boy des Monats
Bauernkalender 2015: «Produkt darf nicht Wegwerfartikel werden»
Jeden Monat stellt der „Schweizer Bauer“ den Mann auf dem Kalenderblatt in seinem Alltag vor und beleuchtet seine Verbindung zur Landwirtschaft. Stefan ziert das Kalenderblatt des Monats Oktober. Sein Schweigervater in spe hat in beim Casting angemeldet.

Dein Bild ist zurzeit an vielen Wänden zu sehen. Wie fühlst du dich dabei?
Für mich ändert sich dabei nichts. Ich fühle mich so wie immer.

Was sagen deine Freundin und deine Familie dazu?
Sie freuen sich für mich.

Wieso hast du dich beim Bauernkalender beworben? Weshalb wolltest du dabei sein?
Mein künftiger Schwager hat mich an der Frühlingsausstellung BEA in Bern für den Bauernkalender angemeldet. Zuerst war ich der Teilnahme gegenüber skeptisch eingestellt. Schlussendlich wollte ich aber die Chance nicht verpassen, etwas Neues auszuprobieren. 

Macht der Bauernkalender deiner Meinung nach gute Werbung für die Schweizer Landwirtschaft?
Meiner Meinung nach beeinflusst der Bauernkalender das Bild der Landwirtschaft nicht.

Wirst du oft auf dein Kalenderbild angesprochen?
Als der Kalender neu in den Verkauf gelangte, wurde ich oft darauf angesprochen. Anschliessend hat sich das Interesse gelegt.

Wie sieht dein Alltag momentan aus, was machst du beruflich?
Ich bin Werkstattleiter in einem landwirtschaftlichen Lohnbetrieb. Zu meinen Tätigkeiten gehören alle Unterhalts- und Revisionsarbeiten an sämtlichen Maschinen. Wenn es der Umstand erfordert, bin ich auch als Fahrer unterwegs.

Welche von deinen Alltagspflichten ist dir die liebste, welche magst du am wenigsten?
Bei uns kann es zuweilen hektisch zu und her gehen. Ich mag es jedoch in solchen Situationen zu improvisieren und die Maschinen in kürzester Zeit wieder einsatzbereit zu machen.

Landwirtschaft ist…
…für unseren Betrieb die Existenzgrundlage. Viele Unternehmen und damit verbunden auch Arbeitsplätze bestehen nur dank der Schweizer Landwirtschaft.

In welchem Bereich hat die Landwirtschaft die grössten Fortschritte erzielt?
In der Technik. Der technische Fortschritt der landwirtschaftlichen Maschinen und Geräte sowie deren Einsatzmöglichkeiten wurden enorm verbessert.

Was wünscht du dir für die Zukunft der Schweizer Landwirtschaft?
Der Schweizer Konsument sollte bereit sein, einen angemessen Preis für einheimische Produkte zu bezahlen. Es darf nicht sein, dass ein hochwertiges Produkt über den Preis zum Wegwerfartikel wird.

Du zeigst dich im Kalender von der erotischen, leicht bekleideten Seite. Was für ein Typ bist du im „normalen“ Leben?
Ich bin ein aufgestellter und offener Mensch.

Wie wichtig ist gutes Aussehen deiner Meinung nach im Leben?
Das Aussehen sollte nicht entscheidend sein. Vor allem die Persönlichkeit und ein gepflegtes Auftreten ist wichtig für mich.

Ist gutes Aussehen bei Frauen wichtiger als bei Männern?
Nein, man muss mit sich selbst zufrieden sein und nicht meinen, man müsse einem Ideal entsprechen.

Auf was achtest du einer Frau als Erstes?
Ich achte zuerst immer auf ihre Ausstrahlung.

Zur Person

Dein erlernter Beruf: Baumaschinenmechaniker
Der Beruf, den du heute ausübst: Werkstattleiter
Lieblingsessen: Dampfnudeln
Hobby: Alles was mit meinem Beruf zusammenhängt.
Lebensmotto/Spruch: Je grösser der Hammer, desto kleiner das Problem.

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