15.09.2017 09:44
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Blog
Vom Beten alleine gibt es noch keine Kinder
Am Donnerstagabend heisst es ab sofort wieder «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Bäuerin Monika Helfer aus Courlevon kommentiert auch in Staffel 13 jeweils nach der Ausstrahlung am Donnerstagabend die Sendung in ihrem Blog.

Heilige Mutter Gottes

Stefans Alltag beginnt mit Beten, dann kommt die Arbeit. Debby, die Hofdame, hilft fleissig mit. Sei dies nun bei der Arbeit oder auch bei der Religion. Dabei vergisst Stefan aber das «Wichtigste»: Debby, seine Hofdame. Ich finde es schade, dass er sich nicht mehr um sie kümmert und mehr Interesse an ihr zeigt. Stattdessen fragt er immer nur, ob sie offen ist für seinen Glauben.

Im Stall lebt eine Katze. Sanft streichelt Stefan das Tier. Debby wäre froh, wenn sich Stefan auch so um sie kümmern würde. Doch auf diese Streicheleinheiten muss sie wahrscheinlich noch bis zu Ehe warten. Er wünscht sich zwar eine grosse Familie, doch wenn er weiterhin nur betet, wird das wohl nichts.

Stefans Cousine und deren Mann besitzen eine Alp. Gemeinsam statten Debby und Stefan ihnen einen Besuch ab. Die Cousine ist sehr erfreut über Debby, nur Stefan ist sich seiner Sache noch nicht sicher. Es könnte sein, dass Debby zu ruhig ist für ihn ist. Ich glaube, Stefan sollte froh sein, dass Debby nichts gegen seinen Glauben hat, sondern sogar dabei mithilft. Das macht heute fast niemand mehr.

Neues Zuhause

Felix und Sylvia sind glücklich, oder zumindest fast. Noch ist offen, was mit ihren Tieren passiert. Sylvia möchte, dass Felix seine Kühe verkauft, damit ihre Pferde im Stall Unterschlupf finden. Doch dies möchte der Bauer nicht. Als sie einen Kontrollgang zu den Rindern unternahmen, entdeckte Sylvia einen alten Stall, der zu Felix’ Grundstück gehört. Das Gebäude wäre perfekt für ihre Vierbeiner. Beide sind über diesen Fund überglücklich, denn nun können sie doch noch gemeinsam in die Zukunft starten.

Trauriges Ende

Urban möchte Sandy erobern. Auf einer romantischen und aufregenden Bootsfahrt auf dem Bodensee gibt er noch einmal Vollgas. Und dies nicht nur mit dem Boot. Beim gemeinsamen Gespräch will Urban nun wissen, ob seine Bemühungen Früchte tragen. Leider muss Sandy Urban gestehen, dass sie keine Gefühle für ihn hat. Diese Worte taten weh. Urban musste sogar eine kleine Träne vergiessen. Sandy ist der Überzeugung, dass er ein toller Mann ist und dass auch er noch die Richtige finden wird.

Bleiben in Kontakt

Für Lukas und Selina geht die Hofwoche in den letzten Tag. Die Woche startete nicht so prickelnd. Doch am Schluss wendete sich das Blatt doch noch. Sie wollen weiter in Kontakt bleiben. Trotz allem glaube ich nicht, dass aus ihnen noch einmal ein Liebespaar wird.

Frau am Steuer

Walter erwartet seine Hofdame. Dafür hat er extra seinen alten Traktor in Schuss gebracht. Aber nicht nur sein Traktor soll perfekt sein, auch er möchte glänzen. Dafür zieht er sich chic an. Ein Tropfen Parfum darf da nicht fehlen. Jeanette freute sich über dieses doch nicht alltägliche Gefährt. Als sie auf halben Weg anhielten, um ein Glas Sekt zu trinken, fragte Jeanette, ob sie auch einmal mit dem Traktor fahren dürfe. Walter gab sein Einverständnis. Zuvor trank er noch einmal einen grossen Schluck Sekt.

Jeanette sei genau sein Geschmack. Er fragte sogar, wieso sie sich nicht schon vor 20 Jahren trafen. Sie fühlte sich geschmeichelt. Als sich die Hofdame anschliessend hinter das Steuer setzte und nach Hause fuhr, staunten dort die Schwester und die Mutter von Walter nicht schlecht: Frauenpower. Solche Frauen braucht das Land.

Spezielle Wohnsituation

Josi, der ausgewanderte Walliser, empfing seine Christine. Da sein Haus noch nicht vollständig umgebaut ist, verlässt er sein Schlafzimmer und überlässt dieses der Hofdame. Mit dem grossen Motorrad fährt die doch eher kleine Frau auf den Hof. Das imponiert dem Schafzüchter. Als Begrüssung gab es eine sehr lange Umarmung, welche doch schon ziemlich vertraut aussah.

Trotz dieser Geste fand sie die Wohnsituation nicht gerade passend. Die fertige Küche hingegen gefiel ihr sehr. Vor allem das Fenster, das direkt einen Blick in den Schafstall ermöglicht. Dort möchte sie gerne etwas für den Bauern kochen. Josi kümmerte sich um ein kleines Lamm, welches er mit der Flasche tränkte. Nun jedoch bekam dieses nicht von Josi die Milch, sondern von seiner Hofdame. Christine mag Tiere, das ist offensichtlich. Ob sie auch Josi mag, werden wir in den nächsten Wochen herausfinden.

Frauen mit Pferden ticken anders

Sven, ein 26-jähriger, attraktiver Bauer, sucht über die Kuppelshow die grosse Liebe. Er hat nach dem Ende einer 4-jährigen Beziehung keine Zeit gehabt, die grosse Liebe zu finden. Sein Betrieb ist gross und beansprucht viel Zeit. Auf seinem Hof leben 400 Mastsauen, 150 Mastrinder, 50 Mutterkühe. Zudem besitzt er 900 Hochstammbäume.

Sven ist auf der Suche nach einer selbstbewussten Frau, die nichts mit Pferden am Hut hat. Er ist der Meinung, dass Frauen, die Pferde gerne haben, anders ticken. Dieser Meinung bin ich zwar nicht, doch Männer meinen auch, dass sie unkompliziert seien, was ja auch nicht stimmt. Wie immer bei «Bauer, ledig, sucht…» bekommt auch Sven vom berühmtesten Postboten der Schweiz seine Liebespost. Und diese fällt nicht gerade gering aus. Mit seinem Kollegen Rudi öffnete er den Berg von Briefen. Sobald er ein Foto mit einem Pferd fand, legte er den Brief ungelesen weg. Am Ende entschied er sich für eine Frau, welche gerne Theater spielt und Interesse an einem Hofladen zeigt. Zum Glück hat sie kein Interesse an Pferden.

Franz: der Neue

Auch der 38-jährige Weinbauer Franz aus dem Kanton St. Gallen möchte eine Frau finden. Er hat in den letzten Jahren zu viel im Rebberg gearbeitet. Dabei vergass er, nach einer Frau für sein Herz zu suchen. Doch dies möchte er nun ändern. Hoffentlich findet er in den wenigen Briefen eine passende Frau.

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