22.09.2017 07:30
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Blog
Streicheleinheiten für Käse und Dame
Am Donnerstagabend heisst es ab sofort wieder «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Bäuerin Monika Helfer aus Courlevon kommentiert auch in Staffel 13 jeweils nach der Ausstrahlung am Donnerstagabend die Sendung in ihrem Blog.

Der mittlerweile 58-jährige Josi verlor mit 50 seine Frau. Acht Jahre später fühlt er sich nun bereit und möchte sich in seine Hofdame Christine verlieben. Zusammen schmieren sie im Käsekeller seine Käselaibe. Da diese Aufgabe Christine nicht bekannt ist, hilft der gelernte Käser nach. Diese Streicheleinheiten gefallen nicht nur dem Käse, sondern auch der Hofdame. Christine tickt noch nach der alten Schule und erwartet, dass man sie erobert.

Als sie zusammen auf der Schafweide sind und die Tiere füttern, traut sich Josi und umarmt sie. Das gefällt ihr so sehr, dass sie eine Zugabe will. Als Belohnung gibt es dann auch einen Kuss. Fahren die zwei im gleichen Tempo weiter, so sind sie Ende Woche ein Liebespaar. 

Die Hofdame kommt

Keine Streicheleinheiten, dafür Rosen bekommt Svens Hofdame Stefanie. Das Zimmer hat Sven zuvor mit seiner Schwester zurechtgemacht. Sein bester Kollege Rudi kommt mit einer ganzen Kartonkiste Bier zu ihm. Und sie trinken zuerst einmal ein Bier. Danach holt der 26-jährige Macho die Hofdame klassisch mit dem grossen tiefergelegten Subaru ab.

Leicht schüchtern begrüsst er Stefanie am Bahnhof. Während der Heimfahrt klärt Sven noch einmal ab, ob sie wirklich nicht auf Pferde stehe. Zu seinem Glück bestätigt sie dies. Bei ihm angekommen, zeigt er ihr seinen Hof und sein Haus. Stefanie ist beeindruckt von seinem grossen Anwesen. Sven wünschte sich eine selbständige Frau, die schon etwas erreicht hat. Während der Hofbesichtigung sieht Stefanie das Potenzial für einen Hofladen. Sven findet dies zwar gut, jedoch fällt sie fast mit der Tür ins Haus. Welches Tempo die zwei für ihre Hofwoche einschlagen, sehen wir nächste Woche. 

Eine Weinkennerin für Franz 

Der zweite St. Galler Franz trinkt auch gerne ein Glas, jedoch nicht Bier, sondern von seinem selber produzierten Wein. Heute erwartet Franz nach 38 Jahren das erste Mal eine Frau auf seinem Weinberg. Zum Festtag schmückt auch er seinen Subaru und holt seine Deutsche Hofdame Sabine ab. Neben ihrem Gepäck steht auch ein Geschenk für Franz. Ein Rebstock. Für Franz ist dies wohl das schönste Geschenk seines Lebens.

Gemeinsam schlendern sie durch die Rebberge. Die 42-Jährige Sabine kann aber Schritt halten, denn zuhause hat sie ebenfalls einen Rebberg. Dies beeindruckt Franz so sehr, dass er sogleich die ersten Flirtversuche startet. Zuhause angekommen zeigt er ihr, wo sie in den nächsten Tagen schlafen kann. In seinem Jungenzimmer, das immer noch mit altem Kinderspielzug geschmückt ist. Sabine findet, dass er immer noch ein grosses Kind ist, damit hat sie aber kein Problem. 

Das erste Kind ist da

Debby, Stefans Hofdame, hat heute ihre Zwillingsschwester eingeladen. Fabienne reist nicht alleine an, sondern hat ihr Kind mit im Gepäck. Fabienne ist Mutter, sie ist aber nicht verheiratet. Ob der gläubige Stefan damit ein Problem hat? Ich hätte vermutet, dass das so ist.

Doch für ihn sei es kein Problem, er finde es einfach sehr schade. Für Fabienne ist ihre Tochter das Wichtigste im Leben. Stefan kann dies nicht verstehen, denn für ihn steht Gott an erster Stelle. Eine sehr spezielle Situation. 

Der Sportbegeisterte Stefan boxt auf dem Dachboden. Debby fragt ihn bei dieser Gelegenheit, ob er sich in sie verliebt hat. Er schätzt es sehr, dass sie beim Beten mitmacht, doch trotz allem stimmt die Chemie zwischen ihnen nicht. Ich hatte das Gefühl, dass diese Worte Debby sehr verletzten. 

Fensterputzen

Der Schweine-Besitzer Walter möchte wissen, ob Jeanette ein Problem mit dem Geruch der Schweine hat. Ohne Weiteres geht Jeanette in den Stall. Auch bei Stallarbeiten hilft sie ihrem Bauern. Doch nun möchte sie das Blatt wenden und schauen, ob Walter auch Haushaltsarbeiten verrichtet. Zuerst sollte er ein Hemd bügeln, doch davor hatte er Angst.

Also muss er jetzt Fenster putzen. Damit es nicht so einfach ist, schmiert sie mit Lippenstift ein Herz drauf. Ohne Probleme schabt er den Dreck weg. Jeannette ist begeistert von Walters Putzkünsten. Für die gute Arbeit kriegt Walter einen Kuss. Ich hatte fast den Eindruck, dass er beim ersten Kuss Angst hatte, doch den zweiten Kuss genoss er sichtlich. 

Der Abschied naht

Für Felix und Sylvia sind die letzten Stunden angebrochen. Für die Heimreise hat Sylvia ein privates Taxi, denn ihre zwei Tochter Céline und Wanja holten ihre Mutter ab. Dabei nehmen sie auch Felix auseinander. Sein Lächeln hat nicht nur die Mutter, sondern auch die Töchter überzeugt. Felix und Sylvia könnten ein perfektes Liebespaar werden. Es nimmt mich wunder, ob sie auch in 5 Jahren noch zusammen sind. 

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