3.11.2017 07:00
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Blog
Liebe vergeht, Hektar besteht
Am Donnerstagabend heisst es ab sofort wieder «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Bäuerin Monika Helfer aus Courlevon kommentiert auch in Staffel 13 jeweils nach der Ausstrahlung am Donnerstagabend die Sendung in ihrem Blog.

Der Tag ist gekommen. Sven und Stefanie sind am letzten Tag ihrer Hofwoche angelangt. Wie es sich gehört, reden auch sie über ihre vielleicht entstandenen Gefühle. Stefanie fühlte sich zwar wohl bei Sven, doch ob er der Richtige ist, kann sie noch nicht sagen.

Auch Sven findet Steffi zwar eine attraktive Frau, doch er glaubt, dass Stefanie noch zu jung ist und zu wenig unternehmerisches Denken entwickelt hat für einen Hof wie seinen. Stefanie hatte immer Freude an den Hofarbeiten. Sie glaubt, dass Sven sie unterschätzt, auch ich bin der Meinung, dass Sven nicht all ihre Talente entdeckt hat.

Ich hatte so das Gefühl, dass Sven gar nicht traurig über die verpasste Liebe ist. Er äusserte sich sogar mit: «Liebe vergeht, Hektar besteht». Eine sehr heikle und provokante Aussage. Wenn er mit diesem Gedanken eine neue Freundin sucht, wird er noch lange auf der Suche sein.

Milder Käse, stinkiger Bauer

Franz lässt Carmen ausschlafen und bereitet ihr sogar ein Frühstück mit frischen Brötchen vor. Als sie das sieht, entscheidet sie sich um, nun bleibt sie doch noch bei Franz. Carmen sagt jedoch auch ganz klar, dass wenn sie seine Freundin wird, muss so einiges geputzt werden. Auf dem Frühstücktisch war auch Käse von Franz’ Kühen, dieser war jedoch noch sehr jung und dementsprechend mild.

Franz möchte ihr zeigen, wo dieser Käse produziert wird. Zusammen wandern sie auf die Alp. Genau zur richtigen Zeitpunkt kommen sie oben an, denn die Kühe müssen in den Stall getrieben werden. Carmen möchte nicht zu nah an die Kühe, da sie sehr Angst vor den grossen Tieren hat.
Als Glücksbringer überreichte der Älpler ihnen ein Butterherz. Ob das etwas bewirkt, bezweifle ich, denn Franz zieht sich immer mehr zurück. 

Ruhiger Cowboy

Der ruhige Benjamin pflückt eine Rose und legt diese zum Frühstücks Tisch hin. Lea bemerkte diese Geste jedoch nicht einmal. Zusammen unternehmen sie einen Ausflug. Da Benjamin ein grosser USA- und Canada-Fan ist, gehen sie auf eine Ranch. Dort bekommt er ein Lasso in die Hand gedrückt.

Für Benjamin ist diese Aufgabe schwierig, aber auch das Flirten fällt ihm sehr schwer. Lea wünschte sich, dass er mehr aus sich heraus kommt, mehr fragt und vor allem auch weniger unbeholfen ist. Ein Telefongespräch mit Leas Mutter hilft weiter. Sie gab ihr den Tipp, noch einige Tage mit ihm zu verbringen und bei einem Spaziergang seine Nähe zu suchen. Ob Benjamin merkt, dass dies wahrscheinlich eine von seinen letzten Chancen ist, bezweifle ich.

Stallarbeit und Walken

Roberts Hofdame Monika steht in Latzhosen vor ihm. Sie möchte ihm gerne behilflich sein und ihn bei seinen Arbeiten unterstützen. Robert hat mittlerweile den Betrieb so umstrukturiert, dass er die arbeiten alleine bewältigen kann. Eine Obstanlage sowie den einen Maststall hat er aufgegeben.

Seine neu gewonnene Freiheit verbringt er gerne mit Walken und Velofahren.

Nach der Stallarbeit, welche Monika mit Bravur erledigte, gehen sie zusammen walken. Monika ist skeptisch, sie läuft lieber ohne diese Stöcke, die aussehen wie die Hühner auf Stelzen. Ich habe so das Gefühl, dass die Chemie zwischen ihnen stimmen könnte. Zeit hat Robert ja.

Barfuss 

Bruno trifft die letzten Vorbereitungen, damit es die Hofdame auch schön hat. Zusammen mit seinem Hund läuft er barfuss zur Posthaltestelle, um dort Esther zu empfangen. Von seinen nackten Füssen bekam Esther einen kleinen Schock. Sie riss sich zusammen und sagte nichts.

Zu Hause angekommen zeigt er ihr sein Reich. Das Haus gefiel ihr sehr, hinzukommt, dass Bruno es gerne sauber mag, was seiner Hofdame zusagte. Nur das Doppelbett ist Esther ein Dorn im Auge. Sie möchte die ersten Nächte schon lieber alleine verbringen. Bruno hatte nie die Absicht, sie ins Bett zu bringen, er zog nur beide Bettteile an, dass es auch schöner aussieht. Ob die noch unerfahrene Esther jedoch bei Bruno glücklich wird?

Kinderwunsch

Jürg erwartet heute seine Hofdame Claudia. Jürg schmückt seinen Oldtimer Traktor zurecht. Zusammen mit einem Korb voller Früchte und einem Blumenstrass geht er los.

Nach einer liebevollen Begrüssung und einer süssen Stärkung fahren sie zur Obstanlage. Claudia ist beeindruckt von seinem grossen Anwesen. Um seinen Hof besser erklären zu können, stiegen beide auf eine Leiter, denn von hoch oben hat man eine bessere Aussicht. Auf der doch sehr engen Leiter kommen sie sich das erste Mal etwas näher.

Jürg hat noch eine zweite Überraschung. Mit einer Drohne erkunden sie die Gegend. Da Claudia den Joystick nicht kennt, hilft Jürg gerne nach. Diese Nähe geniesst Claudia. Auf dem Hof angekommen, ist sie beindruckt von seinem neuen Haus.

Die Zimmer sind relativ gross, so dass auch Kinder Platz haben. Zwei Kinder sollen es sein, dies haben sie schon besprochen. Dass die Chemie zwischen ihnen passt, das merkt man gut. Jürg meint sogar, er kenne Claudia schon jahrelang. Ein gutes Zeichen für die Zukunft.

 

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