17.11.2017 06:02
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Blog
Liebe kann man nicht erzwingen
Am Donnerstagabend heisst es wieder «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Bäuerin Monika Helfer aus Courlevon kommentiert auch in Staffel 13 jeweils nach der Ausstrahlung am Donnerstagabend die Sendung in ihrem Blog.

Letzte Woche schenkte Lea Benjamin reinen Wein ein und erklärte ihm, dass sich bei ihr keine Gefühle entwickelt haben. Heute möchte Lea ihm noch einmal erklären, dass er zwar nett und sehr sympathisch sei, sie aber die Liebe nicht erzwingen könne und den Hof verlassen werde.

Benjamin hat zwar keine Liebe gefunden, jedoch eine neue Freundschaft. Seine Mutter ist trotzdem froh, denn so konnte er ein wenig den Umgang mit Frauen üben und so seine Schüchternheit verlieren. 

Ob diese Übung viel brachte? Ich hoffe, dass Benjamin nicht die Hoffnung verliert, denn Liebe ist etwas Schönes, das er auch erleben muss.

Franz zieht die Handbremse

Franz ist nun sicher, dass seine Hofdame Carmen nicht die richtige ist. Darum bittet er Carmen, ihre Habseligkeiten zu packen und seinen Hof zu verlassen. Für ihn ist Carmen zu wenig aktiv, vor allem das Desinteresse am Hof störte ihn gewaltig. Gerne wäre sie einige Tage länger bei ihm geblieben. 

Ich hatte immer den Eindruck, dass sie mehr Ferien machen wollte als eigentlich den Bauern kenne zu lernen. Aber auch Franz hat nicht 100% für diese Liebe gekämpft. Bevor Franz wieder eine Frau einlädt, sollte er zuerst ein wenig aufräumen. 

Kein Happyend

Auch bei Robert und Monika wollen die Funken nicht springen. Beim gemeinsamen Gespräch mussten auch sie zugeben, dass man Liebe nicht erzwingen kann, trotz der intensiven und tierreichen Hofwoche. 

Monika bedankt sich bei Robert für die Gastfreundschaft. Die Ferkelgeburt war Monikas Highlight. Trotz der fehlenden Liebe möchten sich die zwei weiterhin treffen. Ob es bei diesen weiteren Treffen irgendwann mal funkt, bezweifle ich. 

Zigaretten könnten Liebe zerstören 

Esther hat einige ihrer Lieblings-CDs mitgebracht. Zu Irischer Musik tanz Bruno mit seiner Hofdame durch die Küche. Bruno wünscht sich, dass seine zukünftige Frau den Haushalt erledigt und gewisse Arbeiten auf dem Hof verrichtet. Esther wäre damit einverstanden, doch nur, wenn sie weiter hin auch ihren Job behalten kann.

Bruno hat drei kleine Katzen, diese sollten gezähmt werden. Die Süssen werden liebevoll von Esther gestreichelt. In dieser Zeit raucht Bruno eine Zigarette. Das stört die Nichtraucherin sehr. Auch über das Essen wird diskutiert, denn sie möchte sich gesund ernähren. Bruno ist gesunde Ernährung nicht so wichtig. Die vielen Fragen stören Bruno mittlerweile ein wenig.

Esther würde besser mehr flirten, als so viel zu fragen. Ich vermute, dass es auch hier kein Liebespaar gibt. Eine traurige Liebes-Bilanz, die Hoffnung bleibt, weil Jürg immer noch im Rennen ist. 

Tagebuch und Konfitüre

Claudia schreibt täglich in ihr Tagebuch. Noch ist die Zeit nicht gekommen, um Jürg ihre Einträge zu zeigen. Zuerst möchte sie den Hofladen schmücken. Mit einigen Blumen sieht der Laden sofort freundlicher aus. Der offene Durchgang stört sie. Sie gibt Jürg den Auftrag, ein Regal herzustellen. Dort drin möchte sie Hofeigene Konfitüre verkaufen. 

Jürg gibt das Einverständnis jedoch nur, wenn sie diese Konfitüren macht und demensprechend auch regelmässig zu ihm kommt. Cleverer Schachtzug. Claudia möchte jedoch nichts überstürzen und könnte sich momentan nur eine Wochenendbeziehung vorstellen. 

Als Liebesbeweis überreicht sie ihr Tagebuch. Wenn es bei diesen zweien nicht klappt, weiss ich auch nicht mehr weiter. Das muss gut kommen, denn die zwei harmonisieren so gut zusammen. 

Ankunft der Hofdame 

Urs erwartet heute seine Hofdame. Zusammen mit seiner Tochter verzieren sie den Schilter. Mit einigen Blumen und einer Strohballe sah es nicht einmal so schlecht aus. 

Die Hofdame Marlis war erstaunt, doch ihr gefiel der Traktor. Urs überreichte ihr einen einzigen Zweig von Hofeigenen Dahlien. Marlis freute sich, für mich sah dies ein wenig minimalistisch aus. Auch sie kam nicht mit leeren Händen und überreichte ihm eine selber gemachte Schultüte. Dort drin kann er sich nun jeden Tag eine Kleinigkeit heraus fischen. Am ersten Tag gabs eine Tafel Schokolade. 

Zuhause angekommen gehen sie gemeinsam zu den Rindern. Noch hat Marlis Respekt von den Tieren, doch der starke Urs stand ihr zur Seite. Nach diesem tierischen Besuch gehen sie ins Haus. Für die Hofdame sind einige Orte zwar noch Chaotisch, doch dies kann man ändern. Der urchige Holzofen in der Küche erwärmt ihr Herz sofort wieder. Noch ist es zu früh, um zu sagen, ob es klappen könnte. Jede Woche kommen wir dem Resultat etwas näher. 

Neue Bauern 

Marcel aus dem Kanton Schaffhausen möchte mit seinen 35 Jahren die grosse Liebe finden. Seine neue Partnerin sollte spontan, tier- und kinderlieb sowie treu und aufgestellt sein. Drei Briefe bekam der Bauer zugeschickt. Ein Brief hatte leider kein Foto und wurde deswegen aussortiert. Nun standen noch zwei zur Auswahl.

Eine Tessinerin und Laura. Die Tessinerin war auf dem Foto sehr attraktiv, doch das Motivationsschreiben war nicht so überzeigend. Laura überzeugt mit dem Brief, doch die Fotos sprachen ihn weniger an. Marcel mag schlanke Frauen, doch er entschied sich gegen die Tessinerin und für die etwas festere Laura. Ich bin noch nicht überzeugt, denn ich habe Angst, dass Marcels Fantasie-Erwartungen zu hoch sind und dass ihn Laura enttäuscht wird. Vielleicht hat es deswegen mit der Liebe noch immer nicht geklappt, weil Marcel auf der Suche nach einem Model ist anstelle einer Frau.

Braucht den Platz

Auch Christian aus dem Kanton Bern möchte sich nicht länger nur um seine 1000 Schafe kümmern, sondern auch um eine Frau. Auch er erhielt drei Briefe. Wie bei Marcel ist auch bei ihm ein Brief ohne Foto dabei. Eine Frau schrieb, dass sie Pferde-Besitzerin ist, das macht Christian Kummer. Würde sie einmal auf den Hof kommen, müsste er einen Stall für die Pferde bauen und könnte somit weniger Schafe halten. Deswegen entschied er sich für Nummer drei. Ob das Sprichwort alle gute Dinge sind drei auch stimmt, werden wir schon bald merken. 


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