18.08.2017 06:02
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Blog
Komplizierte Frauen und ein Tattoo als Liebesbeweis
Am Donnerstagabend heisst es ab sofort wieder «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Bäuerin Monika Helfer aus Courlevon kommentiert auch in Staffel 13 jeweils nach der Ausstrahlung am Donnerstagabend die Sendung in ihrem Blog.

Viele Männer behaupten, dass Frauen kompliziert seien und es schwierig sei die Frauen zu verstehen. Früher hätte ich immer gesagt, das stimme nicht. Doch nach diesen zwei Stunden «Bauer, ledig, sucht...» muss ich vielleicht doch noch den Männern recht geben.

Das geht unter die Haut

Dass es bei den Jungen Lukas und Jenny funkte merkten wir schon in den letzten Wochen. Damit Lukas Jenny nicht vergisst, schenkt sie ihm ein Foto, welches Jenny mit ihrem Junior zeigt. Lukas ist der Überzeugung, dass Jenny seine Traumfrau ist und würde sich über ein Familienleben mit ihr freuen. Auch Jenny ist der Überzeugung dass Lukas ihr persönlicher Jackpot ist.

Jenny hat noch eine letzte Überraschung bevor sie abreist. In der Küche wartet einen ca. 150 kg schwerer Mann. Ihr Tätowierer. Jenny schenkt ihm ein riesengrosses Helvetia Tattoo auf den linken Oberarm. Jenny suchte das Tattoo und wo hin es kommt. Blauäugig macht Lukas mit und lässt sich tatsächlich tätowieren. Hätte Lukas nicht mitgemacht, so wäre sie selber unter die Nadel, falls sie überhaupt noch Platz hätte. Nur weil sie gerne Tattoos hat, heisst das noch Lage nicht dass er auch mitmachen muss. Durch die rosarote Brille bemerkt er es nicht. Ein sehr blöder Liebesbeweis, welcher nun ein Leben lang auf seinen Körper sitzt. Bei dieser Sendung gab es schon Heiratsanträge während der Hofwoche, welche jedoch nie eingelöst wurden, dies war schon unüberlegt und blöd. Doch diese Aktion toppt es noch einmal.

Will ihr Leben behalten

Bei Christian läuft es gut. Zusammen mit Sylvia war er in dieser Hofwoche auf einer Bergtour, aber auch bei der Stallarbeit harmonisierte es wunderbar. So wurde beim Zäunen auch schon Hand in Hand gearbeitet.  Nun ist die Zeit gekommen: Die Hofwoche geht nun zu Ende, ein Gespräch soll klären wie es mit den Zweien weiter gehen soll. So wie ich in den letzten Folgen das mit bekommen habe, verstehen sie sich gut. Klar sind beide in früheren Beziehungen enttäuscht worden, doch ich hatte den Eindruck, dass sie nun einen Neuanfang wagen, denn schliesslich haben sich beide bei Bauer ledig sucht gemeldet.

Doch dem war nicht so. Christian mag sie und möchte auch, dass sie bleibt. Doch Sylvia fühlt sich nicht wohl und möchte darum nun abreisen und auch nicht mehr zurückkommen. Sie möchte ihr Leben leben, ohne dass jemand ihr sagt was sie darf und was sie soll. Darum möchte sie Christian verlassen, da sie sich eingeengt fühlt und befürchtet dass sie ihr Leben nicht leben kann. Ich kann Sylvias Begründung nicht verstehen.

Armer Roger

Roger gibt alles. Zuerst füttert er Isabels Ross und anschliessend breitet er das Frühstück vor. Isabel geniesst diese Führsorge. Der Hofherr hat eine Überraschung, zusammen gingen sie zur romantischen Verena-Schlucht. Dort möchte Roger seine Gefühle offenbaren. „Nur zu, hau rein“ was für einen romantischen Zug vom Cowgirl. Ich war schockiert über ihre Aussage. Am Ende fand sie es doch noch romantisch und nahm sogar seine Hand. Hand in Hand gehen sie nach Hause, um dort Roger das Reiten beizubringen. Isabel will einen starken Mann, sie ist der Überzeugung, wenn er das Pferd reiten kann, ist er stark genug. Ohne einen Sattel und ohne Zaumzeug musste der arme Roger das Pferd lenken. Da dieses Material fehlt und er ein blutiger Anfänger ist, gelingt es ihm auch nicht optimal. Als sich Roger ihr annähern will, drückt Isabel ihn weg. Auch diese Frau ist mir und auch Roger ein Rätsel. In der Schlucht erzählt sie ihm, dass sie ihn mag und er ihr gefällt. Nur weil er das Pferd nicht optimal reitet, findet sie ihn aber nicht mehr attraktiv. Da verstehe jemand die Frauen.

Zum Abschied machte Sepp mit seiner Tochter noch einen Fruchtpunsch. Gemeinsam stossen sie nun an und planen schon die nächsten Wochen. Claudia hat noch Freien und möchte diese gerne bei Sepp verbringen. Zum Abschied gab es einen minutenlangen und intensiven Kuss.

Neuanfang

Da es mit seiner ersten Hofdame nicht klappte, startet Erich nun mit Brigitte. Mit dem Motorrad fährt er nach Zürich. Dort steht ihr Pferd. Gemeinsam putzen sie ihren Liebling und trinken bei den Vermietern der Pferdebox, Nadja und Adrian, die vor einem Jahr auch hier mitmachten, ein Glas Wasser. Danach machten sie sich auf den Weg zu Erich. Als sie in Erichs vier Wänden waren staunte sie nicht schlecht, denn die Wohnung war sauber und  schön eingerichtet. Optisch würden sie gut zusammen passen, ob der Charakter auch passt werden wir in den nächsten Wochen sehen.

Bescheidene Wohnung

Für Felix aus dem Kanton Aargau startet nun die Hofwoche. Die Bernerin Sylvia wartet geduldig auf ihren Bauern. Zu Fuss laufen sie zum Hof, dort angekommen zeigt er ihr sein stolzes Reich. Auch das Wohnhaus möchte der 53-jährige ihr zeigen. An der Haustür erklärt er ihr, dass sie ihre Schuhe ausziehen muss. Nur wiederwillig macht sie dies. Zuerst geht es in die Küche, diese macht ihr gar keinen schlechten Eindruck. Doch als sie das Wohnzimmer betraten, verschlägt es ihr fast die Sprache. Ausser einem Fernseher und einem Sessel stand dort nichts. Es ist auch für mich speziell eingerichtet, doch wo soll Sylvia nun sitzen, wenn sie am Abend einen Film schauen? Kein so guter Start für Felix.

Post für Urban

Marco Fritsche bringt dem 33 Jährigen St. Galler Urban seine Liebespost. Der Bauer, welcher 5000 Legehennen besitzt hatte noch nie eine feste Beziehung und auch kein Dates gehabt. Mit seinem Freund Simi liest er die Briefe und entscheidet sich am Ende für die Deutsche Sandi. Vielleicht wartet seine Traumfrau jenseits der Grenze.

 

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