1.09.2017 06:02
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Blog
Hoffest endet mit einem Kuss
Am Donnerstagabend heisst es ab sofort wieder «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Bäuerin Monika Helfer aus Courlevon kommentiert auch in Staffel 13 jeweils nach der Ausstrahlung am Donnerstagabend die Sendung in ihrem Blog.

Felix möchte, dass Sylvia seine Kollegen und seine Familie kennenlernt. Das geht natürlich am besten bei einem kühlen Bier und einer Wurst am Hoffest. Sylvia durfte auch jemanden Einladen. Bea, die Hofdame von Walter, ist ihr an der Stubete sehr ans Herz gewachsen. Sehr herzlich begrüssten sie sich. Die zwei Damen gingen in die Küche und bereiteten dort Salate und Desserts zu, jedoch nicht ohne zu lästern. Bea beklagt sich, dass ihr Bauer Walter zu wenig Initiative zeigt. Auch Sylvia findet, dass sich Felix mehr um sie kümmern sollte. Ihr gefällt es nämlich sonst gut. Nicht nur das Fest sondern auch der Männerchor, in dem Felix singt. Beim Dessertbuffet gab der sonst so schüchterne Bauer seiner Hofdame den ersten Kuss. Nach diesem ersten sanften Kuss ändere sich nun doch noch meine Meinung und ich gebe den beiden eine Chance.

Erste Umarmung

Der Hühnerbauer Urban möchte Sandy seine täglichen Arbeiten zeigen. Begeistert stieg die Deutsche in den Overall. Zusammen kontrollierten sie den Hühnerbestand und nahmen die restlichen Eier raus. Anschliessend müssen die 5000 Eier geputzt und abgepackt werden. Bei der Arbeit versucht Urban mit Sandy zu flirten. Dies gelingt ihm ziemlich gut. Er bringt sie oft zum Lachen. Als Überraschung stellte Urban zwei Fahrräder mit einem Picknick Korb bereit. Zusammen pedalen sie los. An einem schönen Ort angekommen, reden sie über vergangene Beziehungen und wieso es noch nie klappte. Er gesteht ihr, dass er gerne eine Umarmung hätte und Sandy erfüllte ihm diesen Wunsch. Urban ist zwar noch schüchtern, doch er taut langsam auf. Wenn Sandy noch etwas wartet und Urban sich bemüht, könnte es doch noch passen.

 Rosenkranz

Der katholische Stefan erwartet heute seine Hofdame Debby. Am Boden streut er liebevolle ein Blumenherz hin. Üblicherweise schenken die Bauern Schokolade dazu. Doch beim katholischen Stefan gibt es Flyer über den Herrgott, Abstinenz sowie Abtreibung. Debby nimmt das relativ gelassen, doch sie weiss noch nicht, ob sie vollständig hinter solchen Überzeugungen stehen kann. Ich persönlich finde diese Idee nicht so romantisch und eher unpassend. Beim anschliessenden Kaffee reden sie über Stefans grossen Familienwunsch. Debby ist nicht abgeneigt gegen eine grosse Familie, aber sie würde sich auch mit weniger als 12 Kindern zufriedengeben. Stefan möchte, dass Debby bei seinem täglichen Rosenkranz mitbetet. Debby kennt dieses Ritual zwar nicht und möchte es ausprobieren. Ob sie jedoch wie Stefan jeden Sonntag in die Kirche gehen will, weiss sie noch nicht. Ich hoffe, dass der 32-jährige Stefan die erst 23-Jährige nicht überfordert und zu etwas zwingt, das sie gar nicht will.

 Pool-Zeit

Lukas möchte, dass seine zukünftige Frau ihn auf dem Betrieb unterstützt. Darum wird Celina noch einmal getestet. Doch Celina hat nicht nur Angst vor Kühen, sondern auch vor Truten. Sie weigert sich, die Federtiere zu füttern. Ich bin nicht sicher, ob sie Angst vor den Tieren hat oder ob sie sich einfach die Finger nicht dreckig machen will. Lukas ist nicht nur Bauer, sondern auch Hufschmied. Er möchte ihr diese Arbeit näherbringen. Doch mithelfen möchte sie nicht. Sie schaut lieber zu, wie er seine Muskeln einsetzt. Als „Belohnung“ ging es am Abend in den Pool. Celina hat eine kleine Überraschung, die Lukas sehr freute: ein kühles Bier. Im Pool wäre es optimal gewesen, um zu flirten. Doch weder Lukas noch Celina starteten einen Versuch.

Motorrad-Ausflug

Erich besitzt in den Bündner Bergen eine Alp. Mit dem Motorrad machen sich die zwei auf den Weg. Dort angekommen besichtigen sie die Alphütte. Es hat zwei Zimmer mit je 4 Betten. Im Prinzip hätten sie genügend Platz in einem Zimmer. Und dennoch bevorzugen sie die zweite Variante. Jeder bekommt ein Zimmer und hat somit 4 Betten zu Verfügung. Wäre in dieser Woche mehr als nur Freundschaft entstanden, hätten sie wahrscheinlich im gleichen Zimmer übernachtet, doch dies war ja nicht der Fall. Brigitte und er besitzen zwar die gleichen Hobbys, doch im Charakter unterscheiden sie sich extrem. Brigitte hat auch schon in einem Kommentar gesagt, dass sie zu unterschiedlich sind.

Schulweg

Sepp möchte Claudia seine Dorfgemeinde Bürglen im Kanton Uri näher bringen. Zusammen schauen sie sich das Dorf an. Auch die Schule zeigte er ihr. Dort verbrachte er 7 Jahre. Sepp war schon als Kind ein kleines Schlitzohr. Für seinen normalen Schulweg hatte er im Normalfall eine Stunde. Doch wenn sie als Kinder spielten und sich nicht beeilten, ging es auch schon einmal zweieinhalb Stunden. Da hatten die Eltern von Sepp weniger Freude.

 

 

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