6.10.2017 06:05
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Blog
Die Hofwoche endet, die Liebe beginnt
Am Donnerstagabend heisst es ab sofort wieder «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Bäuerin Monika Helfer aus Courlevon kommentiert auch in Staffel 13 jeweils nach der Ausstrahlung am Donnerstagabend die Sendung in ihrem Blog.

Walter und Jeanette kommen nach der ersten gemeinsamen Nacht aus dem Hotel wieder zurück zum Hof. Walters neugierige Mutter fragt direkt: lief da was? Walter grinst und erklärt stolz, «ja, viel». Woraufhin die Mutter glücklich meint „Sie könne sich das schon vorstellen“. Hmmm nein, lieber nicht.

Jeanette und Walter sind frisch verliebt, am liebsten würden sie den ganzen Tag zusammen geniessen, doch leider ist heute der letzte Tag und somit heisst es Koffer packen. Walter hat noch eine kleine Überraschung. Vor der Tür stehen Jodler und singen ein paar Lieder. Das berührt Jeanette so sehr, dass sie sogar einige Tränen verdrücken muss. Zu guter Letzt schenkte er ihr sein Schwein Theodor. Da Theodor regelmässig gefüttert wurden muss, hofft er, dass Jeanette fleissiger kommt. Doch so wie ich das sehe, wäre Jeanette am liebsten gar nicht abgereist. Denn ihre Liebe ist erst in den Startlöchern. 

Familie ist wichtig 

Felix ist einige Tage bei seiner grossen Liebe Sylvia zu besuch. Sylvia hat vier Kinder, alle möchten Felix genauer kennen lernen. Romina und Seraina entführen Felix und gehen gemeinsam zum See, um dort mit dem Boot eine Spritztour zu unternehmen. Wieder zu Hause müssen sie die guten Neuigkeiten ihre Mutter erzählen: Auch die Kinder finden keine negativen Punkte.

Gemeinsam grilliert die ganze Familie und geniesst die schöne Zeit in Bern, bevor es irgendwann mal in den Aargau geht. Ich hoffe das die Liebe lange hält, denn so einen Umzug mit Pferden ist nicht so einfach und sollte gut überlegt sein. Hoffen wir das Beste.

Romantischer Ausflug 

Christine deckt den Tisch. Gemeinsam mit Josi geniesst sie das Frühstück, dabei kommt die Frage auf, ob er ein Problem mit ihren farbigen und langen Fingernägeln hat. Der Bauer stört sich nicht an den roten Nägeln. Ich kann mir nicht vorstellen, wie ich mit so langen Nägeln eine Kuh melken sollte. Jedem das seine. 

Dass Christine gern eine Frau ist, zeigt sie mit ihrem femininen Kleid. Das beindruckt Josi, so dass er sich selber auch in Schale wirft. Gemeinsam unternehmen sie einen Ausflug zu einem unterirdischen Bergsee. Bei einer so romantischen Stimmung offenbarte Josi seine Gefühle. Christine gab als Bestätigung einen intensiven Kuss. Trotz ihres Alters hat es offensichtlich heftig gefunkt, hoffentlich hält dies bis zum Ende ihres Lebens.

Lieber Gott

Kommen wir nun zu Stefan. Trotz dem Ausflug ins Grüne kommen weder bei Stefan noch bei Debby Gefühle auf. Ich denke, dass bei ihnen nie mehr als Freundschaft entstehen wird. Denn Debby hat immer je mehr Problem mit seinem Glauben. Sie möchte ihre Kinder selber erziehen und nicht so stark dem Glauben unterziehen, wie Stefan dies gerne hätte. Auch das morgendliche Gebet möchte Debby zu Hause nicht weiter führen. Das ewige Beten geht nicht nur mir, sondern wahrscheinlich nun auch Debby auf die Nerven. 

Foto als Erinnerung

Franz überrascht Sabine mit einem Ausflug. Gemeinsam wandern sie auf eine alte Burg. Nicht nur Franz und Sabine, sondern auch die Fotokamera nimmt am Ausflug teil. Diese wird dann auch fleissig benützt. Franz stellt sich sogar gerne als Model hin. Doch das schönste Foto von allen war das gemeinsame Foto. Auf einem romantischen Plätzchen unterhalten sie sich. 

Sabine hat schon einen 11-jährigen Sohn. Sie will sich zuerst sicher sein, bevor sie Franz ihrem Junior vorstellt. Franz wünscht sich eigene Kinder. Obwohl Sabine schon 42 ist, könnte sie sich es vorstellen noch einmal Mutter zu werden. Bei einer Wein-Degustation wurde auf einmal nicht der Wein, sondern die Luftballons wichtig. Das Helium verleit der Stimme einen lustigen Ton, was die zwei sehr zum Lachen bringt. Gelacht und geflirtet wird viel, doch noch sind keine Küsse gefallen, wann ist es so weit?

Erdbeerkonfitüre

Sven liebt seine Traktoren, darum bekommen sie mindesten einmal pro Monat eine Dusche. Dieses Mal ist es jedoch nicht Sven, sondern Stefanie, die die Arbeit erledigt. Für die zierliche Bäckerin ist das kein Problem. 

Stefanie möchte, dass Sven mit ihr Konfitüre macht. Denn sie möchte, wenn sie einmal seine Freundin wäre, einen Hofladen eröffnen. Ich finde die Idee cool, jedoch sollte sie zuerst den Bauern an sich reissen, bevor sie einen Hofladen eröffnen will. Sven hat mit dieser Haushaltsarbeit kein Problem und hilft ihr selbstverständlich. Das Geschäft würde laufen, ich hoffe dass es in der Liebe auch funkt, damit sie starten könnte. 

Eltern haben das Sagen 

Der 24-Jährige Benjamin aus dem Kanton Zürich ist auf der Suche nach der grossen Liebe. Marco Fritsche bringt ihm seinen Haufen Liebespost nach Hause. Zusammen mit den Eltern er seine zukünftige Frau aus. Der erste Brief: Die Kandidatin hat 4 Pferde. Für den Vater kommt sie nicht in Frage, er hat lieber Kühe.

Die Nächste: Eine 25-Jährige mit einem 2-jährigen Sohn. Noch bevor Benjamin zu Ende lesen kann, erklärt die Mutter: „Du bist zu jung für eine Familie“. Also zur Nächsten. Eine Coiffeuse, die in der Freizeit Leistungssport macht. Nun kommt wieder der Vater zum Zug: Leistungssport, dann hat sie nicht viel Zeit.

Nun kommen wir zur Letzten. In diesem Brief gibt es nur einen Steckbrief, was in dem Fall gut ist. Je weniger Infos umso weniger kann man motzen. Benjamin entscheidet sich am Ende für den letzten Brief. Ob er dies für sich oder den Eltern zuliebe entschied, merken wir wahrscheinlich in der Hofwoche. 


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