28.07.2017 06:04
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Blog
Cowboys überzeugen mit nackter Haut
Am Donnerstagabend heisst es ab sofort wieder «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Bäuerin Monika Helfer aus Courlevon kommentiert auch in Staffel 13 jeweils nach der Ausstrahlung am Donnerstagabend die Sendung in ihrem Blog.

In der letzten Folgen startete sowohl Walter wie auch Christian nicht optimal. Ich bin gespannt, ob die zwei Herren eine neue und vor allem eine bessere Frau kriegen.

Viel nackte Haut

Noch immer kann sich Isabel nicht entscheiden. Wie jeden Morgen pflegt und füttert sie ihre drei Ponys. Doch diesen morgen bekommt sie Hilfe. Mit nacktem Oberkörper kam Tom, der Cowboy in den Stall. Er sei angeblich noch müde und vergass deshalb sein Hemd. Zum Glück hatte er immerhin eine Hose an. Als Isa an der  Wohnwagentür klopft, kam auch Roger oben ohne hinaus. Von so viel nackter Haut wurde Isabel ein wenig verlegen. Ob das eine gute Idee war, bezweifle ich, denn beide besitzen weder Brusthaare noch einen Sixpack. Auch die blasse Farbe lässt zu wünschen übrig.  Da Tom einen unglaublichen Achtzylinder Truck hat, möchte sie unbedingt selbst hinter das Steuer.

Roger muss währenddessen zu Hause warten. Dies macht ihn sehr stinkig und dennoch hat er die Zeit genützt und ein Dessert zubereitet. Auch wenn es nur ein wenig Glace mit Erdbeeren war. Am Nachmittag müssen die Hofherren wieder einmal eine Aufgabe lösen. Tom konnte sich ganz klar durchsetzen. Als Belohnung bekommt er eine Sauna Einheit mit der hübschen Isabel. Trotz allem ist sich das Cowgirl immer noch nicht schlüssig und holt sich Rat bei Ex-Bachelor Tobias. Ich hoffe, dass Isabel sich endlich entscheidet, denn Roger wird wahrscheinlich nicht mehr lange den Hampelmann machen.

Strohplausch

Der romantische Sepp bringt am Morgen seiner Claudia ein Glas Milch ans Bett. Anschliessend geht es gemeinsam in den Stall. Bei den Kälbern muss noch gemistet werden. Wie zu Gotthelfs Zeiten erledigen sie die Arbeit, zu meinem erstaunen ist die Karette jedoch nicht als Holz. Als am Schluss noch das Stroh fehlt, ist der jung gebliebene Sepp zum Spassen aufgelegt. Kurzerhand eröffnet er eine Strohschlacht.

Schafe füttern

Auch Sanja bekommt von ihrem Erich eine Tasse Kaffee an Bett gebracht. Sanja mag es, wenn man sie verwöhnt. Ich persönlich habe leider nicht so viel Glück, bei mir gibt es höchstens eine Tasse Schwarztee ans Bett gebracht, aber nur wenn ich todkrank bin. Erich möchte, dass die gebürtige Kroatin ein wenig testen. So schickt er sie mit einem Kessel Brot zu den Schafen. Sie erledigt zwar die Arbeit, doch Freude verspürt sie keine. Da Erich ein viel beschäftigter Mann ist, fragt sich Sanja, ob er überhaupt noch Zeit für sie hat. Erich liebt seine Freiheit und möchte diese eigentlich auch behalten, fühlt er sich eingeengt, macht er einen Rückzieher. Ich glaube es wird nichts mit der grossen Liebe. Trotz allem gehen sie am Abend ins Bowlingcenter. Als Sanja einen Strike schiesst, bekommt sie dafür einen zaghaften Kuss.

Taufe im Stall

Lukas hat viel zu tun, daher hat er keine Zeit seine Hofdame Jenny mit einer Tasse Kaffe zu überraschen. Jenny möchte ihm ein wenig im Stall helfen. Das Kuhkalb, das am Vortag geboren wurde, hat noch keinen Namen. Lukas entscheidet sich kurzerhand für den Namen Jenny, wie seine Hofdame. Um es offiziell zu machen, taufen sie das Tier und trinken danach einen Schnaps.  Am Abend organisiert der Bauer ein Hoffest.

Damit seine Gäste nicht hungrig nach Hause müssen, arbeiten seine beiden Schwestern und die Hofdame in der Küche. Die neugierige Schwester Sara hakt bei Jenny nach, da sie mit 22 schon einen zwei jährigen Sohn hat. Doch voller Stolz erklärt Jenny, dass ihr Sohnemann gewollt war. Lukas stört es nicht, dass sie bereits Mutter ist, er könnte sich sogar eine Zukunft zu dritt vorstellen. Sara hat auch am Hoffest die Finger im Spiel. So zwingt sie die zwei zum altbekannten Flaschen drehen und damit auch zum ersten Kuss.

Zweite Runde

Walter kann nun endlich seine Bea begrüssen. Voller stolz zeigt er ihr sein Haus. Wie man es nicht anders erwarten könnte, ist alles perfekt. Nicht nur Bea gefällt was sie sieht, auch ich finde es wunderschön. Mit Walters Wohneinrichtung kann ich nicht mithalten, mir würde schon die Kreativität dazu fehlen. Walter hat seine Milchkühe verkauft und hält nun Mutterschafe. Diese müssen heute geschoren werden. Bea hat diese Arbeit  schon einmal gemacht, aber das war vor 35 Jahren. Dennoch sitzen die Handgriffe. Walter ist ziemlich beindruck und gibt ihr als Belohnung einen Kuss auf die Backe, Bea greift daraufhin nach seiner Hand. Bei diesem Anblick muss ich Walter Recht geben, es war eine gute Entscheidung, dass Anna ging.  

11 Jahre Unterschied

Der Pechvogel Christian wurde letzte Woche enttäuscht. Marco Fritsche kommt nun mit neuer Post und somit auch mit einer neuen Liebe? Schnell hat sich Christian entschieden. Sylvia soll es sein, zumal bei diesem Brief auch ein Foto dabei war. Als Sylvia kam, war Christian schon froh, dass die neue Hofdame ins Haus eintreten will, denn bei der letzten Hofdame war das nicht der Fall. Das Haus ist schon älter, doch ihr gefällt es. Auch dass sie mit Holz kochen muss, stört sie nicht. Für mich wäre dies nichts, zu sehr liebe ich die neuen Maschinen, welche einem den Alltag erleichtern. Die Hofdame wohnt die nächsten Tage im ehemaligen Kinderzimmer von Christian.

Sylvia hat noch eine brennende Frage auf dem Herzen. Zwischen ihnen liegen 11 Jahre Altersunterschied. Doch Christian stört es zum Glück nicht, da Liebe kein Alter kennt. Sylvia ist zwar 11 Jahre älter als Christian, doch das Gute daran ist, dass man es nicht sieht. Christian scheint doch um einiges älter als seine 45 Jahre.

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