27.10.2017 06:00
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Blog
«Bauer, ledig, sucht...»: Wir leben nicht im Heidiland
Am Donnerstagabend heisst es ab sofort wieder «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Bäuerin Monika Helfer aus Courlevon kommentiert auch in Staffel 13 jeweils nach der Ausstrahlung am Donnerstagabend die Sendung in ihrem Blog.

Bei Jungbauer Sven neigt sich die Hofwoche dem Ende zu. Er versteht sich zwar mit seiner Hofdame Stefanie, trotzdem bekommt der Zuschauer nicht den Eindruck, dass die zwei frisch verliebt sind. 

Gemeinsam gehen sie in den Schweinestall. Dort bekommt Steffi die Aufgabe den Stall zu säubern. Mit einem Wasserschlauch kann sie sowohl den Boden wie auch die Schweine nass spritzten. Ohne zu motzen legt Steffi Hand an. Sven ist trotz allem nicht ganz zufrieden und meckert. Er glaubt, dass die richtige Landwirtschaft nichts ist für Stefanie.

Für sie sei die Landwirtschaft mehr wie in der Werbung, wo man ein glückliches Heidi sieht. Vielleicht hat Sven schon ein wenig Recht, doch viele Leute, die nichts mit der Landwirtschaft zu tun haben, denken dass die Landwirtschaft so aussieht. 

Man muss allerdings sagen, dass Stefanie in der letzten Woche so einige Arbeiten erlegt hat, Schweinestall misten, Kran fahren oder holzen. Das machen noch lange nicht alle Bäuerinnen. Ich würde sogar behaupten, dass das die wenigsten machen.  

Auch beim Grillen mit den Kollegen kommt keine romantische Stimmung auf. Für Sven ist Steffi nicht die richtige, da sie zu wenig Bezug zur Landwirtschaft hat, zu jung und für ihre zukünftige Arbeit zu unerfahren ist. Sven hat ziemlich grosse Ansprüche an eine Frau. Doch der hübsche, junge Bauer wird sicher seine passende Frau noch finden. 

Trauriger Bauer 

Bei Weinbauer Franz und Sabine steht heute der letzte Tag an. Sabine muss ihrem Bauern noch etwas erklären. Für sie hat es  leider nicht gereicht. Franz ist zwar sehr nett und auch sehr humorvoll, doch mit seinen 38 Jahren und seiner Unerfahrenheit mit Frauen konnte er trotzdem nicht punkten. 

Die Absage von Sabine tut ihm weh. Er hatte fast Tränen in den Augen.  Sie versprach ihm, dass sie ihn wieder besuchen kommt. Diese Aussage weckte bei ihm wieder ein wenig Hoffnung. Ich hoffe, dass sie das nicht nur als Trost sagte, sondern auch wirkliche einmal zu ihm geht. Ich wünsche mir, dass Franz den Kopf nicht hängen lässt und weiter nach der grossen Liebe sucht. 

Tipps vom Vater

Benjamin ist ein Gentleman und lässt Lea ausschlafen. Mit kurzen Hosen und Gummistiefeln geht Lea im Hochsommer Benjamin suchen. Auf der Weide findet sie sowohl den Bauern wie auch seinen Vater. Da Benjamin immer noch sehr schüchtern ist, fragt Lea den Vater für einige Flirttipps. Ich finde dies sehr speziell. 

Beim gemeinsamen Picknick wollte sie nun die Tipps vom Vater umsetzen und fragte ihn nach seinen Kanada-Reisen.  Die Tipps vom Vater helfen wirklich, denn Benjamin erzählte wie aus dem Nähkästchen. Ob es jedoch zwischen den  Zweien jemals funken wird, bezweifle ich. 

Dreck und Spinnweben

Franz ist seit 20 Jahren Single, doch dies soll sich nun ändern. Denn heute kommt seine Hofdame Carmen. Damit es Carmen auch gefällt, wird das Bett neu angezogen. Sein Bruder, der ihm bei den Vorbereitungen hilft, gibt Franz noch den Tipp, dass er sich wieder einmal rasieren soll. Der Tipp nahm Franz sich zu herzen. 

Mit seinem Hund machte er sich zu Fuss auf den Weg. Zu Hause angekommen fragt Carmen nach einem Schnaps. Angeblich weil sie nervös sei. Doch ich denke mehr, dass es die Unordnung vor dem Haus ist. Zum Glück war sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Haus gewesen, denn sonst hätte sie einen Zweiten vertragen. Seine ganze Wohnung ist wohl seit längerem nicht mehr geputzt worden. Carmen legt jedoch auf Sauberkeit grossen Wert. Noch ist sie nicht abgereist, doch ich denke, das ist nur eine Frage der Zeit. 

Die neue Bäuerin

Auch Robert erwartet heute seine Hofdame. Robert möchte einen speziellen Eindruck hinterlassen. Dies schafft er auch. Denn er engagierte seine Kollegin, die einen amerikanischen LKW besitzt. Dieses Monsterteil beeindruckte nicht nur Monika, sondern auch mich. Ich wusste gar nicht, dass es diese Gefährte auch in der Schweiz gibt.

Zu Hause angekommen darf Monika jedoch nicht in die Wohnung, sondern muss zuerst einmal Hand anlegen. Denn Robert bekommt heute eine neue Ladung Hühner, die er in den nächsten Wochen mästet. 

Für Monika ist das kein Problem. Sie mag die in der Landwirtschaft anfallenden Arbeiten. Nach getaner Arbeit darf Monika ins Haus. Was sie sieht, gefällt ihr sehr gut. Denn Robert ist modern und auch sehr sauber eingerichtet.

Neue Bauern 

Bruno aus dem Kanton Appenzell möchte auf diesem Weg eine neue Frau kennen lernen. Bruno ist 62-jährig und seit drei Jahren geschieden. Er sucht eine Frau für den Haushalt, aber auch für sein Herz. 

Die zukünftige sollte hübsch, jung und schlank sein. Marco Fritsche, der in Brunos Umgebung aufgewachsen ist, übergibt ihm seine Liebespost. Er bekommt vier Briefe. Zusammen mit seinem Kollegen untersucht er die nicht alltägliche Post. Neben einer zu alten Frau und unleserlichen Briefen gibt es noch einen, der lesbar ist und einem Foto dabei hat. Bruno entscheidet sich für diesen Brief.

Ein weiter Bauer ist Jürg. Der Obstbauer hat neben Äpfeln auch Erdbeeren, Kirschen, Brombeeren, Himbeeren, Johannesbeeren, Zwetschgen und auch noch Birnen. Früchte und Bäume hat Jürg, doch die richtige Frau fehlt noch. 

Jürg sucht eine starke, sportliche Frau mit viel Energie. Am liebsten eine mit kurzen Haaren, die gerne den Haushalt erledigt. Zusätzlich sollte sie Kinderlieb sein, denn der Bauer möchte lieber heute als morgen eine Familie gründen.

Vier Frauen schrieben dem Thurgauer. Zwei Briefe sind jedoch nicht der Rede wert, denn in diesen Briefen stand jeweils nur gerade einmal ein einziger Satz. Ja da stimmt, manchmal ist weniger mehr, doch dies hier war eine Katastrophe! Die dritte schreibt, dass sie bereits Kinder hat, das gefällt Jürg weniger. Nur Claudia überzeugt mit ihrem liebevolle verfassten Brief. Ob Claudia die Mutter seiner Kinder wird, sehen wir schon bald. 

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