5.01.2018 06:04
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Blog
«Bauer, ledig, sucht...»: So fühlt sich Liebe an
Am Donnerstagabend heisst es wieder «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Bäuerin Monika Helfer aus Courlevon FR kommentiert auch in Staffel 13 jeweils nach der Ausstrahlung am Donnerstagabend die Sendung in ihrem Blog.

Das Telefon klingelt in den Urner Alpen. Gespannt nimmt der 72-jährige Sepp ab. Seine Freundin Claudia ist am Apparat. Sie wartet unten an der Strasse, er soll sie doch abholen. Was für eine erfreuliche Überraschung. Denn Claudia hat sich spontan entschieden, für ein paar Wochen zu Sepp zu ziehen. Sepp erklärt freudig seinen Ziegen, dass sie nun kurz auf ihn verzichten müssen, denn seine Chefin wartet. Freudig begrüssen sie sich mit einer Umarmung und innigen Küssen. Zu Hause angekommen hilft Sepp seiner Liebsten beim Auspacken. Claudia hat noch eine grosse Überraschung dabei. Einen riesen Teddy. Dieser sei für die Zeit, wenn Claudia nicht da sei. 

Wohnungsbau

Nicht nur bei Sepp läuft es wie geschmiert. Sondern auch beim Berner Christian. Yvonne schneidet mit Christians Mutter die hofeigenen Bohnen fürs Mittagessen. Die Mutter ist sehr glücklich, sie glaubt dass Yvonne perfekt zu ihrem Junior passt. Yvonne hat genügend Temperament um ihren Sohn, der halt ein Schäfer ist und somit nicht der Schnellste, glücklich macht. Seine Mutter hat recht, schaut man diesen zwei frisch Verliebten zu, wird einem richtig warm ums Herz. Süss. Yvonne möchte ihrer Arbeit weiterhin nachgehen, dies kann sie auch, ist die Mutter überzeugt,  denn der Betrieb ist gut organisiert. Der Berner mag es manchmal auch ganz gerne schnell. Zusammen fahren die frisch Verliebten nach Lyss, um dort so richtig Gas zu geben. Auf der Kartbahn geben beide Vollgas, Chrigu war nur eine Haaresbreite schneller. Noch hat der Berner keine eigene Wohnung, doch er plant das Obergeschoss des Bauernhauses auszubauen. Zusammen laufen sie über die Baustelle und träumen von der gemeinsamen Wohnung. Doch bis sie fertig ist, würde Chrigu bei Yvonne einziehen. 

Grosser Fang

Zusammen erledigen Pirmin und Pia die Stallarbeiten. Besonders die Ponys mag die Italienerin. Nach getaner Arbeit will sich der aussergewöhnliche Bauer aktiv bewegen. Pia hat jedoch eine bessere Idee. Zumba. Das musikalische Sportprogramm überzeugt Pirmin nicht ganz, dennoch schwingt er fleissig das Tanzbein. Diese lustige Aktion fand ich ziemlich unterhaltsam. Nach dem Tanz gehen sie zum See. Pia ist eine begeisterte Fischerin, dieses Hobby möchte sie nun Pirmin näher bringen. Diese zeitaufwändige Tätigkeit begeistert Pirmin wenig, doch solange Pia dabei ist, kann er sich damit abfinden. Als dann doch noch zwei grosse Frische anbeissen, ist die Freude gross. Zusammen braten sie ihren Fang auf dem Grill. Noch ist Pia nicht verliebt, ob es noch kommen wird? Pirmin wäre bereit. 

Hofdame vergessen?

Der Berner Walter startet heute in seine Hofwoche. Es wäre nun Zeit, dass er seine Hofdame Monika am Bahnhof abholt. Doch seine Kuh Ilona macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Denn sie wird in den nächsten Stunden kalben. Walter greift schon zur Kuh und merkt, dass diese Geburt wahrscheinlich nicht von selber geht. Da für ihn das Kalb wichtiger ist, als seine Hofdame, muss diese warten oder sucht selbständig den Weg zu ihm auf den Hof. Ueli, Walters Kolleg, kann das überhaupt nicht verstehen, dass die Hofdame warten soll. Ich hingegen habe volles Verständnis. Denn es ist ein Tier, ein Lebewessen, das vielleicht unsere Hilfe braucht! Als die Hofdame selber auf den Hof findet und das kleine mittlerweile auf die Welt gekommene Kälbchen entdeckte, wird ihre Laune sofort wieder besser. Walter bietet Monika an, einen passenden Namen für das kleine Geschöpf auszusuchen. Sie entscheidet sich für «Änneli». Doch dieser Name passt dem Bauer nicht, «Amazone» gefällt ihm besser. Schade, wenn Walter ihr das schon anbietet, sollte er ihren Vorschlag auch annehmen.  

Wie war die Hofwoche?

Bei Marcel ist der letzte Tag gekommen. Noch sind keine Küsse gefallen, doch ich habe schon lange das Gefühl, dass diese auch nicht mehr kommen werden. Meine Vermutung bestätigt sich: Bei einem klärenden Gespräch müssen sie sich beide eingestehen, dass sie nicht mehr als nur Freunde sind. Für eine Liebesbeziehung ist zu wenig da. Marcels Eltern sind weniger erfreut, denn sie hätten sie gerne eine Freundin für ihren doch schon 35-jährigen Junior. 

Auf der Suche nach Liebe

Cindy aus dem Kanton Thurgau ist auf der Suche nach der grossen Liebe. Ihr Partner soll strak, gross, schlank, liebevoll, humorvoll, sportlich, nett, tierliebend und am liebsten noch mit der Landwirtschaft verbunden sein. Ob ihre lange Liste auch befriedigt wird? Noch gehört der Betrieb ihrem Vater, doch sie möchte ihn irgendwann mal übernehmen. Der Betrieb umfasst 60 Milchkühe mit 40 Stück Jungvieh. Die aktive Jungzücherin hat 4 Briefe im Briefkasten. Zusammen mit dem Vater liest sie ihre Liebespost durch. Das Rennen macht Fabian. Ob er in ihre lange Liste passt, merken wir dann. 

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE