1.12.2017 12:38
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Blog
«Bauer, ledig, sucht...»: Mehr Freude an den Tieren als am Bauern
Am Donnerstagabend heisst es ab sofort wieder «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Bäuerin Monika Helfer aus Courlevon kommentiert auch in Staffel 13 jeweils nach der Ausstrahlung am Donnerstagabend die Sendung in ihrem Blog.

Der freundliche Bauer Christian will mit seiner Hofdame Nadja die kleinen Lämmer tränken. Auf dem Weg zum Stall treffen sie Christians Bruder Bruno. Nach einem sehr kurzen Hallo möchte Nadja keine Zeit verlieren, um zu den Tieren zu gelangen. Das erste Lamm tränkt der Chef selber, die restlichen Tiere warten auf die Hofdame.

Während dem Tränken versucht Christian ein Gespräch aufzubauen, doch Nadja ist sehr scheu und antwortet meist nur mit ja oder nein. Dieses Desinteresse stört Christian sehr. So sehr, dass er ein klärendes Gespräch mit der Hofdame sucht. Er vermisst an ihr das Spontane und den Humor. Er ist auf der Suche nach einer Frau, die mehr Energie hat.

Nadja ist enttäuscht, doch mehr als „ja und es ist okay“ bekommt sie nicht heraus. Ich kann Christian verstehen, denn gute Gespräche gehören zu einer Beziehung. Wenn ständig ein eintöniges Ja die Antwort ist, hilft dies nicht gerade viel. Ein so sympathischer Bauer wie Chrigu findet sicher eine Frau, die besser zu ihm passt.


Glückliches Ende

Wir erinnern uns zurück an den schüchternen Benjamin. Er und Lea trennten sich vor einigen Wochen noch als Freunde. Doch aus Freundschaft wurde mehr. Mittlerweile sind die zwei frisch verliebt und geniessen jeden Moment. Marco Fritsche möchte alles genauer wissen und besucht die beiden Turteltauben. Lea plaudert aus dem Nähkästchen und erzählt, wie sie zu ihrem Glück kam.

Benjamin ist eines Tages bei ihr aufgetaucht, zusammen gingen sie im Wald spazieren und dort nahm er all seinen Mut zusammen und legte seine Schüchternheit ab. Seit er seine Schüchternheit verloren hat, ist Benjamin ihr Traummann. Ich wünsche den frisch Verliebten alles Gute in der Zukunft.

Bauer und Krankenpfleger

Marcels Hofdame Laura liegt mit Grippe im Bett. Liebevoll kümmert sich Marcel um sie und bringt ihr einen Tasse Tee. Marcels Alltag geht jedoch weiter. Während seiner Arbeitszeit kümmert sich Marcels Mutter um sie. Laura fühlt sich nicht nur bei Marcel wohl, sondern versteht sich auch mit seiner Mutter. Am Abend, nach getaner Arbeit, kehrt Marcel zurück zu seiner Patientin.

Laura ist dank des vielen Tees auch wieder besser in Form. Sie möchte wissen, wie lange Marcel schon alleine durchs Leben geht. Als er mit 10 Jahren antwortet, bekam sie einen kleinen Schock, denn sie kann es nicht verstehen, dass ein so sympathischer Mann keine Frau findet.
10 Jahre sind schon eine sehr lange Zeit, doch wenn man einmal im Bauern-Alltag steckt und nicht mehr in die weite Welt hinaus geht, kann es schon passieren. Doch dank „Bauer,ledig, sucht“ kann sich das nun ändern.

Land- oder Stadt-Leben

Ein neuer Tag beginnt. Urs muss zuerst seine Hofdame Marlies aus dem Hotel holen. Er kommt nicht mit leeren Händen. Er möchte mit Marlies einen Drachen steigen lassen. Dieses gemeinsame Projekt verbindet sie. Zusammen können sie lachen und haben einen riesen Spass. Ich dachte immer, dass dieses Spielzeug nur für Kinder ist, doch ich wurde eines Besseren belehrt.

Auf der einsamen Alp angekommen, fragt Urs, ob sie es sich vorstellen könnte, hier zu leben. Marlies ist ein Stadtmensch und möchte das eigentlich auch bleiben. Sie kann sich jedoch vorstellen, ein paar Tage bei ihm zu sein. Fast wie Ferien. Ich bin noch nicht überzeugt, ob es zwischen ihnen passt, denn eine Hofdame gehört auf den Hof und nicht in ein Hotel. Hinzukommt, dass ein Bauernhof nicht Ferien sind, sondern auch Arbeit bedeutet. Für ein paar Tage kann das schon klappen, doch für den Rest des Lebens niemals.

Sonnencreme

Jürg möchte seine romantische Seite zeigen und bringt Claudia das Frühstück ans Bett. Noch schlafen sie in getrennten Betten, doch Jürg würde sich freuen, wenn sie in seinem Zimmer schlafen würde.

Bei diesem sonnigen heissen Tag tut eine Abkühlung gut. Der Bodensee eignet sich dafür sehr gut. An einem abgelegen Ort schmieren sie sich gegenseitig mit Sonnencreme ein. Dank der passenden Musik spürt man förmlich, wies prickelt. Jürg ist ein kleiner Schlingel, denn in den Badekleidern sieht er genau das, was er schon lange sehen wollte.

Damit der Tag nicht so langweilig wird, möchten die beiden aufs Wake Bord. Zuerst versuchte sich die Dame. Nach einigen klapprigen Versuchen gibt sie es auf. Auch bei Jürg sieht es nicht perfekt aus, denn auch er trinkt mehr Wasser als ihm lieb ist. Beide mussten sich eingestehen, dass das wahrscheinlich nicht ihr neues Hobby wird. Im Sport klappt es nicht, doch in der Liebe passt es immer je mehr.

Neues Glück

Robert erwartet heute seine zweite Hofdame. Mit einem Blumenstrauss geht er zu Fuss zur Bushaltestelle. Dort wartet die neue Hofdame Brigitte schon. Nach einer freundlichen Begrüssung brechen sie auf und gehen zurück zum Hof. Während dieser Zeit kommt heraus, dass Robert bereits ihren Bruder kennt. Ihr Bruder hat den elterlichen Betrieb übernommenen der, nur einige Kilometer entfernt ist.

Zuhause angekommen, zeigt er Brigitte den Hof. Vor allem die kleinen Ferkel punkten bei Brigitte. Doch auch Robert punktet, denn in der Küche wartet ein selbstgemachter Apfelkuchen. Während dem Essen sprechen sie bereits über die Arbeitsteilung. Für Robert ist klar, er braucht keine Frau zum Arbeiten, sondern eine, die für sein Herzen da ist.

Brigitte ist eine Sternzeichen-Fanatikerin. In der neusten Ausgabe zeigt sie ihm das sowohl sein Zeichen Waage, wie auch ihr Zeichen Wassermann perfekt zueinander passen. Momentan stehen die Sterne gut, denn beide suchen die grosse Liebe. Ich persönlich glaube nicht an diese Sternzeichen, auch Robert ist noch nicht überzeigt. Untersucht man die Aussagen genauer, merkt man, dass immer etwas passt und die Aussagen sehr gewagt sind. Brigitte sollte besser die Zeitung weglegen und sich um das kümmern, worum es wirklich geht, um Robert.

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