15.12.2017 14:40
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Blog
«Bauer, ledig, sucht...»: Liebesglück ist geplatzt
Am Donnerstagabend heisst es ab sofort wieder «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Bäuerin Monika Helfer aus Courlevon FR kommentiert auch in Staffel 13 jeweils nach der Ausstrahlung am Donnerstagabend die Sendung in ihrem Blog.

Bis vor wenigen Tagen sah alles noch perfekt aus beim Thurgauer Jürg und seiner Hofdame Claudia. Sie sprachen über Familienplanung, fuhren Traktor und auch den Hofladen durfte Claudia selber führen und neue Produkte hineinstellen wie sie wollte. Nur ein Punkt war noch offen. Claudia hätte gerne Haustiere. 

Fotobuch zum Abschied

Für die herzigen kleinen Vierbeiner kann Jürg keine Gefühle aufbauen und dies stört Claudia sehr. So sehr, dass sie kurz vor der Abreise kein Ja für Jürg hat. Sie sei sich ihren Gefühlen noch nicht sicher und müsse sich dies noch einmal überlegen. Damit Jürg sie bis zu ihrem nächsten Besuch nicht vergisst schenkt sie ihm ein Fotobuch von der Hofwoche. Hanny, die Mutter, ist nicht erfreut über Claudias Entscheidung. Gerne wünschte sie sich so eine Frau als Schwiegertochter für ihren Junior und wäre auch über Enkelkinder erfreut. Ich war sehr überrascht über Claudias „negative“ Aussage, da doch die Hofwoche so gut und harmonisch verlief.

Hoffest für Brigitte

Der Schweinezüchter Robert muss seine Brigitte noch erobern, darum organisiert er heute ein Hoffest. Damit die Gäste am Abend nicht verhungern, holt er bei der Metzgerei, welche übrigens sein Sohn Kevin führt, die passende Beilage. Beim Aufstellen fragt Brigitte, ob ihm seine Kollegen wichtig seien. „Sehr“ antwortet Robert, "wenn die Frauen davonlaufen, hast du immerhin noch deine treuen Freunde." Brigitte zwinkert und meint nur, dass auch Männer manchmal das Weite suchen. Das Thema Ferien wurde ebenfalls thematisiert. Robert reist am liebsten im Winter in den Süden und geniesst dort die Wärme. Mit ihren Gästen erleben sie schliesslich einen gemütlichen Abend. Die Zwei versuchten sich sogar beim Alphorn blasen. Zum Glück übernehmen die Spezialisten nach einigen Versuchen wieder das Musikinstrument, sonst wären wohl die Gäste nach Hause gefahren.

Urs und die Eier

Der urchige Berner Urs möchte Marlies beindrucken und kocht für sie. Es gibt Omeletten. Urs ist froh als Marlies die Küche betritt, denn Urs hat ein Problem mit den Eiern. Er hat Mühe, die Eier ohne die Schale zu trennen. Als er die fertige Masse in die Pfanne leert, sehen die Omeletten sehr speziell aus. Doch Marlies rühmte das Essen. Also ist es wahrscheinlich besser, als es aussieht. Die Hofdame wünscht sich einige Dekorationen im doch sehr kühlen Haus. Da Urs nichts dagegen hat, wird dieser Plan sofort in die Tat umgesetzt. Mit einigen Kerzen und Blumen wirkt die Wohnung sofort freundlicher. Zum Abschluss des Tages möchte Urs noch weg. Zusammen ziehen sie los. Leider hat Urs immer noch die gleichen Kleider an, wie für in den Stall. Marlies findet das unpassend und auch ich finde, dass sicher jeder Mensch mehr als nur Überhosen im Schrank hat. Trotz der Bemühungen von Urs glaube ich nicht, dass aus ihnen noch ein Liebespaar wird.

Zweite Hofdame passt besser

Der zweite Berner hat da schon mehr Glück. Christian empfängt seine zweite Hofdame. Er möchte es perfekt machen. Dafür stibitzt der Bauer einige Blumen aus dem Garten der Mutter. Als Yvonne mit ihrem Auto auf den Hof fährt, warten schon alle Familienmitglieder. Nach der freundlichen Begrüssung sieht sie die hübsche, herzförmige Blumenüberraschung. Nur nach wenigen Minuten merkte Chrigu, dass diese Frau besser zu ihm passt. «Sie lacht mehr, ist sympathisch, lustig, redet viel und passt einfach besser zu mir», so Chrigu. Liebevoll übergibt Chrigu sein Zimmer Yvonne. Er wird in dieser Zeit in einem Wohnwagen schlafen. Diese Aktion schätzt Yvonne sehr, vor allem da die Temperaturen relativ frisch sind und der Bauer eventuell kalt haben wird. Wenn Christian jedoch viele Schmetterlinge im Bauch hat, wärmen diese ihn sicher auf.

Keine Schmetterlinge bei Marcel

Bei Marcel und Laura sind immer noch keine Schmetterlinge geschlüpft. Auch beim gemeinsamen Heckenschneiden entpuppen sich keine Schmetterlinge. Julias beste Kollegin kommt auf den Hof. Sie quetscht Marcel aus. Dabei kommt heraus, dass sie zwar gerne mitanpackt, jedoch noch zu wenig schnell für ihn ist. Noch hat er keine Gefühle für Laura, ob dies noch wird, steht wohl in den Sternen. Ich habe manchmal fast den Eindruck, dass er eine Frau zum Arbeiten sucht und nicht unbedingt eine für sein Herz. Lauras Kollegin behauptet, dass er gerne etwas über ihre Vergangenheit wüsste. Doch noch fühlt sich die 26-Jährige nicht in der Lage dazu. Was Marcel auch akzeptiert. Ich würde mich ja freuen, wenn es klappt. Doch noch sind keine Schmetterlinge im Spiel. Und werden es wahrscheinlich auch nie.

Sucht die wahre Liebe

Der Techno-Freak Pirmin erwartet heute seine Hofdame. Zusammen mit seiner Schwester schmückt er sein Fahrzeug, um seine Hofdame abzuholen. Nach einer liebevollen Begrüssung übergibt er ihr einen Bauernhof-Schnaps. Dieses Getränk lockert die Stimmung auf. Zuhause angekommen, zeigt Pirmin seiner Hofdame sein Hab und Gut. Mit den Kaninchen punktet er besonders. Sie hofft, dass ihr Sohn einmal Freude an diesen Tieren hat. Nach dem Stallrundgang geht es dann ins Haus. Die neu umgebaute Küche gefällt ihr sehr. Aber nicht nur sie, sondern auch ich finde die Küche wunderschön. Gerne hätte ich auch so eine grosse, helle und moderne Küche. In Schlafzimmer übergibt sie ihm noch ein kleines Präsent: einen Glücksengel. Pirmin muss lachen. Er findet, dass er nicht ein Engel, sondern eher ein Bengel sei. Die Hofdame hat Angst, dass er nur auf ein Abenteuer aus ist. Doch er bestätigt, dass er wirklich auf der Suche nach der wahren Liebe ist. Ob dies auch so ist, erfahren wir in den kommenden Wochen. 

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