8.12.2017 07:35
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Blog
«Bauer, ledig, sucht...»: Lieber ein Traktor im Schopf als ein Esel
Am Donnerstagabend heisst es ab sofort wieder «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Bäuerin Monika Helfer aus Courlevon kommentiert auch in Staffel 13 jeweils nach der Ausstrahlung am Donnerstagabend die Sendung in ihrem Blog.

Beim Thurgauer Jürg läuft es wie geschmiert. So gut, dass er Claudias gewünschtes Regal für den Hofladen schreinert. Claudia ist über seine Tat sehr beeindruckt, als Belohnung erhält Jürg eine lange und intensive Umarmung. Trotz dieser guten Gelegenheit bleibt der Kuss aus. Zusammen wird das Regal fertig gestellt, aber nicht ohne sich ständig anzufassen.

Claudia möchte wissen, wie Jürg am liebsten seine Ferien verbringt. Er ist nicht der Typ, der tagelang am Strand liegt. Wenn er schon wegfährt, möchte er auch etwas erleben und Neues entdecken. Claudia ist genau der gleichen Meinung und auch ich schliesse mich da an.

Für Claudia gehören auf einen Bauernhof nicht nur Früchte, sondern auch Tiere. Jürg wurde gezwungen, auf dem Gnadenhof ein passendes Tier zu finden. Ein Esel ist ihm zu gross und würde zu viel Platz brauchen, denn er stellt lieber den Traktor in den Schopf als einen Esel. Noch ist nicht entschieden, welches Tier einmal auf dem Hof lebt. Wie ich es aber einschätze, ist zumindest entschieden, dass Claudia bleibt.

Hoch hinaus

Laura ist wieder gesund und hilft Marcel im Stall. Er möchte sie testen und gibt ihr den Auftrag, die Kälber frisch einzustreuen. Sie macht es gut, doch für Marcel muss das Tempo noch steigen. 

Als Belohnung für die getane Arbeit unternehmen sie einen Ausflug zum Rheinfall. Sie unterhalten sich über die Ex-Freunde und über eine allfällige Familiengründung. Beide mögen Kinder und könnten sich vorstellen, eine Familie zu gründen. Ich fand dieses Gespräch sehr speziell, noch sind keine Gefühle da, aber es wird schon über die Familienplanung diskutiert. Viel zu früh! Zuerst muss die Beziehung klappen.

Marcel mag Action, zusammen besuchen sie den Kletterpark. Trotz der Höhenangst meistert Laura den Parcours. Anstelle von Action hätten sie besser gekuschelt, wenn sie ja schon bei der Familienplanung angelangt sind.

Liebespfad

Urs möchte den letzten Tag romantisch verbringen. Zuerst stellen er und seine Hofdame in einer Sattlerei einen Schlusselanhänger her. Liebevoll wurde dieser mit Herzen bestickt und anschliessend dem andern überreicht.

Der Tag ist noch nicht beendet, sie legen den rund  1 Kilometer langen Liebespfad im Emmental zurück. Immer wieder steht ein romantisches Bild, das den Pfad aufheitert. Zusammen durchqueren sie den Weg, doch so richtig verliebte Blicke tauschen sie noch nicht. Urs ist überzeugt, dass es gut kommt, doch Marlis hat im Alter länger, bis es in ihrem Herzen etwas entfacht. 

Lagerfeuer

Roberts Schweine wechseln heute den Stall. Bei dieser Arbeit hilft Brigitte, sie wäre aber nicht traurig, wenn sie nicht müsste. Brigitte hat grossen Respekt vor Tieren. 

Da sie ihm im Stall helfen musste, muss Robert nun ihr helfen. Ohne Widerworte erledigt er es, doch zusammen in der Küche, das ist nichts für ihn. Wenn er selber kocht, muss es rollen.

Mit dem Velo radeln sie durch die Ortschaften. An einem schönen Platz zünden sie ein Lagerfeuer an. Robert möchte gerne wissen, woran er ist, doch für Brigitte kommt diese Frage zu früh. 

Lebküchenherz

Benjamin und Lea sind glücklich verliebt, zusammen verbringen sie das Wochenende. Im Wald bei einem gemütlichen Picknick trinken sie ein Glas Schaumwein. Bei diesem romantischem Date übergibt Benjamin sein Geschenk. Auf dem übergrossen Lebkuchenherz steht „Lea ha di gern“. Für dieses spezielle Geschenk gibt es einen fetten Kuss.  

Neue Briefe neue Glück

Christian glaubt immer noch an die grosse Liebe. Der wohl berühmteste Postbote der Schweiz brachte ihm einige Liebespost. Mit seiner Mutter und Marco Fritsche wählt der Berner eine neue Hofdame aus. Die Wahl war ganz einfach. Zwischen einer Beautyfrau, einer Baslerin und einer Natur verbunden Frau. Das Rennen gewann die letzte und wahrscheinlich auch die Beste. 

Techno-Bauer, ledig, sucht

Der 38-jährige Luzerner Pirmin sucht über die Kuppelsendung die grosse Liebe. Er ist kein gewöhnlicher Bauer. Der Glatzkopf ist ein grosser Techno-Fan und nimmt gerne am Extremsport-Anlass «Strong Man» teil. 

Fünf Briefe übereichte Marco Fritsche. Zusammen mit seinem Kollegen wählen sie eine passende Hofdame aus. Die zwei Herren sind sehr wählerisch und untersuchen die Sache genau. Die erste Kandidatin hat einen Trachtenladen und mag Jodelmusik. Das ist nichts für den techno-begeisterten Bauern. Die Zweite ist eine Italienerin, welche viele spezielle aber interessante Hobbys hat. Auch steht, dass sie einen sechsjährigen Sohn hat. Pirmin stört dies nicht, er findet es sogar gut, denn so sei die Arbeit auch schon gemacht.

Dieser Brief darf ein Level weiter. Im dritten steht, dass sie eine leidenschaftliche Fotografin ist. Sein Kollege zog sofort die Handbremse. Sie brauchen keine Fotografin, sondern eine, die sich für ihn interessiert. Die nächste schreibt, dass sie gut backen kann. „Das kann ich auch“, so Pirmin. Die nächste hat ganz ein schlechtes Foto, da nahmen sie sich nicht einmal mehr die Zeit, den Brief zu lesen. So war die Entscheidung schnell getroffen, denn nur einen Brief kam ein Level weiter. 

 

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