22.12.2017 11:07
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Blog
«Bauer, ledig, sucht...»: Küsse für den Berner Christian
Am Donnerstagabend heisst es wieder «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Bäuerin Monika Helfer aus Courlevon FR kommentiert auch in Staffel 13 jeweils nach der Ausstrahlung am Donnerstagabend die Sendung in ihrem Blog.

Der Berner Christian verbringt die erste Nacht im Wohnwagen. Bei gerade einmal 3 Grad muss er hausen. Yvonne hat ein schlechtes Gewissen und bringt ihm ein Tasse Kaffee ins Bett. Als sie merkt, wie kalt es ist, bietet Christian ihr an, unter die Bettdecke zu schlüpfen.

Die romantische Stimmung geht weiter, jedoch nicht unter der Bettdecke, sondern beim Zäunen für die Schafe. Chrigu pfeift seinen Hunden, gehorsam nehmen sie ihre Arbeit auf und treiben Schafe in die vorbereitete Weide. Yvonne und auch ich sind sehr beindruckt, wie Christian seine Tiere unter Kontrolle hat.

Beim Zäunen gibt es den ersten zärtlichen Kuss. Da Küssen Spass macht, gibt es noch einige mehr. Um den Tag perfekt zu machen, gibts zum Znacht ein Fondue. Musikalische Unterhaltung kommt von Christians Neffen. Da vergessen die zwei frisch Verliebten fast das Fondue. Ich hätte nicht gedacht dass ein langsamer Berner so schnell seine Hofdame erobert. Ich hoffe für den 41-jährigen Berner, dass diese Frau die Richtige ist und er seinen grossen Wunsch nach einer Familie erfüllen kann. 

Zwei Welten 

Beim zweiten Berner Urs gibt es nach einer Woche immer noch keine Küsse. Die Hofwoche ist nun zu ende. Aber wie geht es bei ihnen weiter? Urs hat wirklich alles für Marlies gegeben. Er bekochte sie, dekorierte seine Wohnung, sie machten einige Ausflüge und er brachte sie jeden Abend ins Hotel. 

Doch Marlies erklärt ihm beim klärenden Gespräch, dass sie nicht in diese Welt passe. Sie vermisse ihr Stadtleben und könne es sich nicht vorstellen einmal bei ihm zu wohnen. Mit Fassung nimmt Urs dies entgegen. Doch sein Gesichtsausdruck verrät, dass er enttäuscht ist.

Ich war schockiert wie schnell sich Marlies aus dem Staub macht. Urs machte und organisierte so viel und Marlies war nie ganz zufrieden. Schade! Man hatte manchmal fast den Eindruck, dass sie nicht die Liebe suchte, sondern eine abenteuerreiche Hofwoche. Und diese hat sie auf jeden Fall bekommen. 

Hoffest 

Misten und streuen kann Marcels Hofdame Julia schon. Marcel erklärt ihr auch die Fütterung.  Der erste Handgriff zeigt er ihr. Das wäre der perfekte Moment, um ihre Hand zu nehmen und das erste Mal so richtig zu flirten. Leider nützt er die Chance nicht. Mit ein wenig Respekt legt Laura Hand an und gibt Schaufel für Schaufel in die Krippe. Er zeigt sich zufrieden, doch wie auch beim Misten und Streuen gibt es einmal mehr den gleichen Kommentar; Das Tempo sei ausbaufähig. 

Marcel organisiert ein Hoffest. Laura dekoriert die Tische liebevoll. Für die liebevolle Aufnahme in der Familie schenkt sie der Mutter einen schönen Blumenstrauss. Marcel und Laura sind sich einig. Momentan ist es eine Freundschaft, für mehr fehlen die Funken. 

Einseitige Liebe

Der Töff vernarrte Robert möchte eine Spritztour machen. Nur zögerlich erklärt Brigitte sich bereit. Bei einem Boxenstopp und einem Glas Sekt, reden sie über ihre Gefühle. Bei Brigitte ist es momentan noch Freundschaft, nur bei Robert fliegen schon die ersten Schmetterlinge. Sie entschieden sich, weiterhin in Kontakt zu bleiben. Wenn sie sich weiterhin treffen, kann es vielleicht doch noch zu einer Liebesgeschichte werden. 

Der aussergewöhnliche Bauer

Pirmin startet mit Techno Musik in den Tag. Pia mag diese Musik und tanze mit dem Bauern in der Küche. Nicht nur das Tanzen soll sie ins Schwitzen bringen, sondern auch die Arbeit. Die Italienerin hat Respekt vor den jungen Stieren. Dennoch legt sie Hand an und tauft sie auch gerade. Der Zuschauer merkt gut, dass Pia keine Ahnung von der Landwirtschaft hat, doch sie zeigt Interesse. Dies schätzt Primin sehr.

Der Laufhof wird mit Wasser abgewaschen, diese Chance nützt Pia und spritzt den Bauern nass. Pirmin nutzt die Chance nicht und steht einfach nur da, das wäre der perfekte Moment gewesen. Besser hätte er nicht flirten können. Schade. 

Pia möchte ihm auch ihre Welt zeigen. Zusammen starten sie mit Yoga. Der Bauer hat einige Probleme mit dem Gleichgewicht, doch dank ihrer Unterstützung klappt es und geflirtet wird nun doch noch. Wird in diesem Tempo weiter geflirtet, könnte aus ihnen doch noch ein Liebespaar werden. 

Neuer Bauer

Walter aus dem Kanton Bern möchte sich mit seinen 58 Jahren noch einmal verlieben. Dank dem Liebespostboten Marco Fritsche könnte dieser Traum in Erfüllung gehen. Walter erhält drei Briefe, eine Enttäuschung für ihn. Der stolze Bauer erklärt, dass ihm als junger Mann die Frauen angeblich zu Füssen lagen. Nur in einem Brief findet er auch ein Foto. Da er nicht die Katze im Sack will, entschied er sich für sie. Ich hoffe, dass die auserwählte Hofdame mit seinem Macho-Gehabe klarkommt.  

 

 

 

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