20.10.2017 06:03
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Blog
«Bauer, ledig, sucht...»: Es muss nicht immer perfekt sein
Am Donnerstagabend heisst es ab sofort wieder «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Bäuerin Monika Helfer aus Courlevon kommentiert auch in Staffel 13 jeweils nach der Ausstrahlung am Donnerstagabend die Sendung in ihrem Blog.

Heute ist Exkursionstag, die Frauen verbringen den Tag mit Marco Fritsche und die Bauern mit der hübschen Blondine Christa Rigozzi. Der katholische Stefan nahm auch an diesem Ausflug teil. Zusammen mit den andern Bauern und Christa Rigozzi paddeln sie eine Runde mit dem Kanu auf dem Thunersee. Auf dem See erkundigt sich Christa Rigozzi, wieso es bei ihm und Debby nicht klappte.

Daraufhin erklärt Stefan, dass Debby für seinen Geschmack einfach zu wenig Energie hat. Was muss eine Frau haben, damit Stefan anbeisst? Extrem viel, die Liste ist unendlich lang: Sie muss herzlich sein, viel Energie haben, sollte schlank sein, gerne und viel arbeiten, natürlich kinderlieb sein, zum Glauben stehen und noch so einige Punkte mehr. Nach so einer langen Liste staunt Christa nicht schlecht. Zusammen stossen sie einen Hilfeschrei aus.

Ob dieser etwas hilft, bezweifle ich, denn bei so vielen Ansprüchen oder besser gesagt Fantasie-Vorstellungen wird sicher nie eine Frau anbeissen. Denn jeder Mensch hat Fehler doch genau diese macht die Person und die Beziehung auch sehr interessant. Denn auch mein fast perfekter Partner ist eben nicht ganz perfekt. Doch für mich ist er es trotzdem.

Debby möchte die Zeit bei Stefan nicht missen, sie ist jedoch froh, dass sie kein Paar sind, da die Lebensgrundsätze komplett anders aussehen. 

Märchenwelt

Beim Walliser Josi und seiner Christine ist momentan alles noch wie in einer Märchenwelt. Josi und Christine sind sich sicher, dass sie für den Rest ihres Lebens zusammen bleiben wollen. Noch muss Christine ein Jahr arbeiten, doch danach möchte sie zu Josi ziehen und mit ihm alt werden. Josi hofft, dass seine neue Freundin sich auch mit seiner Tochter gut verstehen wird, denn diese wird in einem Jahr seinen Betrieb übernehmen.

Christine ist mit Marco Fritsche und den andern Hofdamen unterwegs. Viele Frauen erzählen, dass sie trotz der interessanten Hofwoche das Glück nicht fanden. Christine ist es schon fas peinlich, dass sei so glücklich ist.  Ich hoffe für die zwei, dass es auch im Alltag passt und weitergeht. 

Es bröckelt

Noch vor einigen Wochen war alles perfekt bei Felix und seiner Sylvia. Doch nun kommt der Alltag und die ersten Probleme entstehen.  Sylvia könnte es sich gut vorstellen, bei Felix zu wohnen. Doch nur, wenn alle ihre Tiere mitkommen können. Und genau dort liegt das Problem. Aber nicht wegen der Pferde, sondern wegen der beiden Hunde.

Zu Hause leben die zwei Hunde ihn ihrer Wohnung. Das kann sich Felix nicht verstehen. Er würde sich jedoch bereit erklären, dass die Hunde in der Garage oder in der Wäschekammer leben. Und genau mit dieser Lösung kann sich Sylvia nicht anfreunden. Ob Felix noch weich wird und die Hunde in die Wohnung lässt oder ob die Beizung in die Brüche geht, werden wir hoffentlich noch sehen.  

Falsche Hoffnungen

Weinbauer Franz möchte lieber zu Hause bleiben und den Tag mit Sabine verbringen. Doch sie ist froh, dass sie einen Tag weg darf und ein wenig Abstand bekommt von Franz. Franz ist sehr verliebt, Christa Rigozzi möchte ihm noch ein paar Tipps geben, damit es dann auch wirklich klapp. Ich denke, dass auch die nett gemeinten Tipps von Christa nichts mehr helfen. Denn für Sabine ist der Fall klar. Für sie ist Franz ein Kolleg und kein Liebespartner. Schade, denn Franz hätte gerne eine Partnerin und würde gerne noch eine Familie gründen. 

Exkursion 

Nicht nur Josi und Stefan waren bei der Exkursion dabei, sondern auch Sepp, Robert und die einzige Frau Isabell. Sepp ist immer noch glücklich verliebt. Robert holt sich gerne Tipps, damit er nächste Woche gut und vorbereitet starten kann. Das Cowgirly Isabell ist nun auch verliebt jedoch nicht in Roger sondern in einen Barbesucher ihres Club. Ob dieser genug Brusthaar hat, wird wohl ihr Geheimnis bleiben. 

Neuer Bauer 

Marco Fritsche bringt Franz aus St. Gallen seine Liebespost. Er möchte mit seinen 54 Jahren nach über 20 Jahren wieder eine Beziehung aufbauen. Im Milchviehstall zählt er die Namen der Kühe auf. Fritsche fragt, ob er diese nach den Ex-Freundinnen auswählt. Franz lacht und meint: «Nein, nein, so viele waren es nie.» Zur Information: Es standen 6 Kühe im Stall.

Gemeinsam mit seinem Bruder wählt er nun aus den drei zugeschickten Briefen die passende Frau aus. Der erste Brief war leider ohne Foto und der zweite war so klein und unleserlich geschrieben, dass Franz es nicht entziffern konnte. Nur der letzte Brief sprach ihn an und ein Foto war auch noch vorhanden. Die Entscheidung fiel schnell, ob es auch die richtige ist, merken wir dann.   

 

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