24.11.2017 09:40
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Blog
«Bauer, ledig, sucht...»: Eine Hofdame gehört auf den Hof
Am Donnerstagabend heisst es wieder «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Bäuerin Monika Helfer aus Courlevon kommentiert auch in Staffel 13 jeweils nach der Ausstrahlung am Donnerstagabend die Sendung in ihrem Blog.

Der verlassene Hof von Urs macht Marlies Angst. Am Morgen gesteht sie Urs, dass sie Gespenster hört und sie unter diesen Umständen nicht schlafen kann. Sie hat auch schon eine Lösung für ihr Problem, sie möchte in ein Hotel und dort nächtigen. Urs ist zwar überrascht, doch er gibt sich damit zufrieden, denn er ist froh wenn Marlies bleibt.

Ziege ist ein Gespenst

Gemeinsam gehen sie in den Stall, denn Urs möchte ihr erklären, von wo die Geräusche oder wies Marlies sagen würde die Gespenster kommen. Ich finde, dass sie als 58-jährige Frau masslos übertreibt. Wie kommt man zu der Überzeugung, dass eine Ziege mit Glocken ein Gespenst sein soll? Gemeinsam essen sie deshalb an diesem Tag im Hotel und geniessen den Abend. Anschliessend fährt Urs wieder alleine nach Hause. Am Morgen spielt Urs wieder Taxi, damit sie auf den Betrieb kommt. Trotz des kleinen Flirts zwischen ihnen, denke ich nicht, dass dies klappen wird. Eine Hofdame gehört auf den Hof und nicht ins Hotel.

Neue Chance

Mit Roberts erster Hofdame Monika hat es leider nicht geklappt. Sein Nachbar Christof, der auch ein ehemaliger Bauer, ledig, sucht… Kandidat ist, wünscht sich, dass Robert nicht aufgibt und weiter nach der grossen Liebe sucht. Robert ist sich nicht schlüssig. Dank einem Bier und den motivierenden Worten von Christofs Frau Charlotte gibt sich Robert doch noch einen Ruck und stimmt zu. Marco Fritsche freut dies natürlich ausserordentlich. Drei weitere Liebesbriefe überreicht er. Nach einmaligem durchlesen, fällt seine Entscheidung schnell auf den ersten Brief. Denn dieser hat neben einem hübschen Foto auch ein sehr ansprechendes Motivationsschreiben dabei. Ob es nun in der zweiten Runde klappen wird?

Es brennt

Claudia backt Jürg einen Zopf. Dazu gibt es Erdbeerkonfitüre welche die zwei Frischverliebten am Vortag eingekocht haben. Damit  Jürgs Mutter die Ware auch verkauft, bringen sie ihr ein Muster vorbei. Geschmacklich kann Claudia voll punkten, doch bei der Konsistenz muss sie noch einmal über die Bücher. Nach der Stärkung geht es aufs Feld. Die taffe Hofdame möchte nicht nur zuschauen, sondern auch selber Hand anlegen. Jürg ist begeistert und würde sich freuen, wenn Claudia regelmässig mit dem grossen Traktor fährt. Leider müssen sie dann ihre Arbeit Unterbrechen, da es angeblich brennt. Jürg ist seit vielen Jahren bei der Feuerwehr. Jeder, der nur ein wenig Wissen punkto Feuerwehr hat, merkt, dass dies alles gestellt ist. Ich bin nicht ein Fan von solchen Drehbuch-Aktionen. Schade!

Ein Lebewohl

Bei Bruno und Esther ist nun der letzte Tag gekommen. Am Küchentisch reden sie über ihre Gefühle. Leider sind bei beiden keine grossen Schmetterlinge unterwegs, nicht einmal kleine. Darum ist für beide klar, dass sie sich nun Lebewohl sagen müssen. Esther ist froh, dass Bruno die gleichen Gefühle hat wie sie. Nach dem klärenden Gespräch packt Esther ihre Habseligkeiten zusammen. Als Dank tischt Bruno noch einen Schnaps auf und schenkt ihr einen Blumenstrauss. Diese Geste schätzt Esther sehr. Sie ist dankbar für die schöne Zeit bei Bruno und hofft auf eine schöne Freundschaft. Trotz der fehlenden Liebe ist das ein schönes Happy End.

Grosse Tierliebe

Christian erwartet heute seine Hofdame. Seine Mutter kann es kaum erwarten, sie wäre sehr froh, wenn ihr Sohnemann endlich unter die Haube kommen würde. Mit seinen zwei Hunden läuft Christian zur Bushaltestelle. Voller Freude begrüsst Nadja den Bauern und natürlich auch die zwei Hunde. Christian ist noch ein wenig unerfahren mit Frauen, doch dies kann ja noch werden. Nadja ist ein sehr grosser Tierfreud. Dies merken die Zuschauer sofort, denn sie küsst den Hund schon fast ab. Zuhause angekommen, wartet bereits die ganze Familie.

Vor allem die Mutter möchte, dass sich Nadja wohl fühlt. Nach dem Kaffeeplausch möchte die tierliebende Nadja in den Stall. Als sie die kleinen Kälber sieht, kommt sie ins Schwärmen. Christian holt ihr einen Kessel Milch, damit sie nun das Kalb tränken kann. Diese Aufgabe erledigt Nadja nur zu gerne. Sollte es mit Christian nicht klappen, kann die Freiburgerin gerne auch einmal zu mir kommen, um meine kleine Rasselbande zu tränken. Nadja passt gut auf den Bauernhof, denn die Tiere haben ihr Herz bereits erobert, ob Christian auch so weit kommt?

Muss unter die Haube

Marcel ist seit 10 Jahren Single. Der 36-Jährige holt seine Hofdame Laura ganz modern mit dem Quad ab. Nach einer rassigen Fahrt, sind sie zu Hause angekommen. Dort zeigt er ihr zuerst einmal seine Wohnung. Momentan wohnt er noch im Stöckli, sollte jedoch einmal der Kinderwunsch aufkommen, kann er ins grosse Betriebsleiter Haus umziehen. Marcel hat ein kleines Geschenk für seine Hofdame. Ein Hygienesack mit Duschgel, Haarshampoo und weitere Hygiene-Artikel.

Wie unpassend, da merkt man, dass seine letzte Beziehung schon 10 Jahre her ist. Die Eltern mit der ganzen Familie warten schon im Garten. Sofort nach der Begrüssung muss Laura die Fragen des Vaters beantworten. Hast du Angst vor Tieren? Kannst du misten? Und kochen? Für mich ist der Vater zu aufdringlich. Ich habe den Eindruck, dass vor allem der Vater Interesse daran hat, dass sich der Junior wieder verliebt und dann auch heiratet. Denn sein Lebenswerk ist in Gefahr. Julia möchte in den Stall, wohl nicht nur um die Tiere zu sehen, sondern wahrscheinlich auch um dem Verhör zu kommen. 

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