29.09.2015 07:21
Quelle: schweizerbauer.ch -
Auszeichnungen
Solarpreise gehen an St. Moritz, Pfadi, Genf und ans Stanserhorn
Die Schweizer Solarpreise zeichnen einen Bündner Pionier und eine französische Ministerin aus. Auch die Stadt Genf, der Wärmeverbund St. Moritz GR, die Pfadi und der Heimverein Falkenstein aus dem bernischen Köniz sowie die Stanserhorn-Bahn im Kanton Nidwalden können sich freuen.

Der Bündner Solarpionier Christian Hassler wird für sein 30-jähriges Wirken mit 1985 gegründeten Firma «hassler energia alternativa AG» ausgezeichnet. Das auf Photovoltaik- und Solarwärmeanlagen im alpinen Raum spezialisierte Unternehmen in Donat GR habe bis heute mehr als 3000 Anlagen installiert, hiess es in der Laudatio der Solar Agentur Schweiz AG.

Die 25. Schweizer Solarpreise werden am Dienstagmorgen in Genf vergeben. Als zweite Persönlichkeit wird Ségolène Royal, die französische Ministerin für Ökologie, nachhaltige Entwicklung und Energie, gewürdigt. Sie will bis in fünf Jahren alle Taxi- und Bus-Fahrzeuge in Paris mit Elektro- statt Verbrennungsmotoren ausstatten.

Bei den Institutionen wurde der Wärmeverbund St. Moritz ausgezeichnet, der mit einer Wärmepumpe den See als Wärmereservoir nutzt. Preisträger ist auch die Stadt Genf, die bis heute 45 thermische Solaranlagen und 14 Phovoltaikanlagen installierte. Die Pfadi und der Heimverein Falkenstein in Köniz BE werden für eine umfassende Sanierung ihrer zwei Hauptgebäude gelobt. Die Stanserhorn-Bahn wird für ihr jahrelanges Engagement für eine nachhaltige Entwicklung an der Bahn und an den Gebäuden ausgezeichnet.

Zur Preisverleihung in Genf wurden auch alt Bundesrat Adolf Ogi, der amtierende Ständeratspräsident Claude Hêche (SP/JU), der Genfer Staatsrat Antonio Hodgers von den Grünen sowie die Berner SP-Nationalrätin Nadine Masshardt erwartet.

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