29.12.2014 08:12
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Wetter
Schweiz bibbert - kältester Morgen dieses Winters
Die Schweiz hat am Montag den bisher kältesten Morgen dieses Winters erlebt. Im Mittelland gab es Temperaturen im zweistelligen Minusbereich. Die klirrende Kälte beeinträchtigte auch den Bahnverkehr.

Die tiefsten Temperaturen wurden mit minus 29 Grad einmal mehr in La Brévine im Neuenburger Jura gemessen. Auch im Mittelland wurden verbreitet zweistellige Minusgrade registriert.

Am Flughafen Zürich sank die Temperatur in der Nacht auf Montag auf bis zu minus 17,5 Grad, wie MeteoSchweiz mitteilte. Ein solcher Wert wurde im Dezember an dieser Station letztmals 1959 erreicht. In Hallau SH fiel gar der bisherige Dezember-Rekord: So kalt wie in der Nacht auf Montag, als das Thermometer minus 21,2 Grad anzeigte, war es dort kurz vor Jahresende noch nie.

Und die Temperaturen bleiben im Minusbereich - bis zum 2. Januar herrscht gemäss SRF Meteo «Dauerfrost». Damit dürfte der Schnee auch in den tieferen Lagen noch etwas liegen bleiben - und das tut er derzeit in rauen Mengen. Auf dem Zürichberg beispielsweise war die Schneedecke am Montagmorgen 25 Zentimeter dick. Zwei Zentimeter mehr als in Arosa, wie MeteoSchweiz mitteilte.

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Die Kälte hatte auch Auswirkungen auf den Bahnverkehr. Die Bahnverkehrsinformation meldete zahlreiche Störungen, die auf vielen Strecken zu Verspätungen führten. So war die Strecke beispielsweise zwischen Lausanne und Genf Flughafen wegen einer Stellwerkstörung nur beschränkt befahrbar. Zwischen Koblenz AG und Waldshut D sowie auf der Linie Baden-Koblenz war der Bahnverkehr zeitweise ganz unterbrochen. Auch auf dem Netz der Regionalbahn Thurbo kam es zwischen Romanshorn TG und Arbon TG zu einem Unterbruch. Gegen Mittag normalisierte sich die Lage wieder.

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