6.11.2017 15:48
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Vogelgrippe
DE: Angst vor Vogelgrippe
Vor einer Rückkehr der Geflügelpest hat Staatssekretärin Anke Erdmann vom schleswig-holsteinischen Landwirtschaftsministerium gewarnt. Auch wenn es seit mehr als einem halben Jahr keine Fälle im Land mehr gegeben habe, müsse man sich darauf einstellen, dass die Tierseuche zurückkehren werde, erklärte Erdmann in Kiel.

Das ganze Land müsse sich deshalb wappnen. Nach Angaben des Kieler Agrarressorts gilt zur Vorbeugung ein Import- und Verbringungsverbot für Geflügel aus Ländern und Regionen, in denen die Krankheit nachgewiesen wurde.

Des Weiteren würden für grössere Betriebe strenge Hygieneregeln gelten. Zugleich führten die Behörden bei Hausgeflügel und Wildvögeln ein kontinuierliches Monitoring durch, zu dem auch die Untersuchung von Stichproben gehöre.

Nur Leitungswasser für Geflügel


Mit Blick auf kleinere Betriebe und Hobbyhaltungen empfiehlt das Ministerium, die Tiere nur mit Leitungswasser zu tränken und Futterstellen und Tränken nicht für Wildvögel zugänglich zu machen. Futter, Einstreu und Gerätschaften sollten ebenfalls von freilebenden Vögeln nicht erreicht werden können.

Neu erworbene Tiere sind dem Agrarressort zufolge zunächst in Quarantäne unterzubringen. Den Halter rät das Ministerium dazu, gesonderte Stallkleidung zu tragen, die zudem regelmäßig bei Temperaturen über 60 °C gewaschen werden müsse. Die Empfehlungen zum Schutz der Tiere sind in einem Flyer zusammengefasst, der an alle bei der Tierseuchenkasse (TSK) gemeldeten Geflügelhalter verschickt wird. 

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE