29.03.2016 15:48
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
Österreich
A: Illegale Käfig-Eier weiterhin im Sortiment
Täglich landen in Österreich 900'000 Import-Eier aus in der EU illegaler Käfighaltung auf den Tellern. Die Billig-Eier laufen nicht nur den Tierschutz-Bemühungen zuwider, sondern sorgen auch bei den einheimischen Produzenten für eine angespannte Lage.

Zwar ist die Käfighaltung von Legehennen in der EU seit einigen Jahren verboten, dennoch landen täglich solche Eier im Verkauf, schreibt der "Salzburger Bauer". Diese Billig-Eier stammen zum grossen Teil aus EU-Staaten, aber auch aus der Ukraine, Indien oder China. Nicht zuletzt wegen solchen Billig-Eiern sei die Lage bei den einheimischen Produzenten angespannt, sagt Anton Uitz, Obmann der steirischen Geflügelhalter, gegenüber dem "Salzburger Bauer".

Da in verarbeiteten Produkten sowie in der Gastronomie kein Herkunftsnachweis nötig ist, erkennen die Konsumenten nicht, dass die Eier aus Käfighaltung stammen. Die österreichische EU-Abgeordnete Elisabeth Köstinger fordert deshalb, dass die Transparenzlücke endlich geschlossen wird. Der Umweltausschuss des EU-Parlaments will die EU-Kommission nun auffordern, dass auch bei Ei-Produkten einen Herkunfts-Deklaration verpflichtend wird.

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