24.02.2014 16:34
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
USA
USA: Strukturwandel setzt sich fort
Das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) erhebt jedes fünfte Jahr eine Vielzahl an Daten der US-Landwirtschaft (Census of Agriculture). Hier eine Auswahl der wichtigsten Resultate:

1. 2012 gab es 2,1 Mio. Farmen in den USA. Gegenüber 2007 entspricht dies einem Minus von 4,3 Prozent. Am meisten Betriebe gibt es in Texas (248‘810), gefolgt von Missouri (99‘170) und Iowa (88‘631). Über 90 Prozent der Farmen werden von Weissen geführt. Die Anzahl Farmer, die einer anderen Ethnie angehören, nahm seit 2007 um knapp 7 Prozent zu.

2. Die landwirtschaftliche Nutzfläche nahm seit 2007 um rund 3 Mio. Hektaren ab. Durchschnittlich bewirtschaftete jeder Betrieb im 2012 rund 175 Hektaren, 8 Hektaren mehr als im 2007.

3. Die Landwirte werden immer älter: Im Jahr 2012 lag das Durchschnittsalter bei 58,3 Jahren. Im Jahr 1982 waren es 50,5 Jahre.

4. Die Anzahl Betriebsleiterinnen hat seit 2007 um 6 Prozent auf 288‘269 abgenommen.

5. Bei 75 Prozent der Betriebe belief sich das Einkommen im 2012 auf unter 50‘000 US-Dollar, 4 Prozent der Betriebe haben mehr als eine Million US-Dollar erwirtschaftet.

6. US-Farmen werden immer produktiver: 2012 hat jeder Farmer durchschnittlich Lebensmittel im Wert von 187‘093 US-Dollar produziert. Gegenüber 2007 entspricht dies einem Plus von 52‘286 US-Dollar.

7. Die ganze Agrarprodukion belief sich um 2012 auf 394,6 Mia. US-Dollar, 97 Mia. US-Dollar mehr als im 2007. 2012 überstieg die Pflanzenproduktion (212,4 Mia. US-Dollar) wertmässig die Tierproduktion (182,2 Mia. US-Dollar). Nach 1974 kam das erst zum zweiten Mal vor.

 

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