10.01.2018 06:36
Quelle: schweizerbauer.ch - hpw
Aargau
Weniger, aber grössere Betriebe
Die Landwirtschaft im Aargau – der zu den Top-5-Agrarkantonen zählt – ist ausgesprochen vielfältig. Sie generiert bei stetig sinkender Zahl der Betriebe einen Brutto-Produktionswert von einer Milliarde Franken.

Zwischen 2005 und 2016 ging die Zahl um 527 auf 3337 Betriebe zurück. Hingegen stieg die mittlere Fläche um 2,1 auf 18,1 Hektaren. Erstmals sank die Zahl der Beschäftigten auf unter 10'000. Ackerbau und Futterbau halten sich mit 46,8 Prozent und 48,2 Prozent fast die Waage, 4,4 Prozent sind Spezialkulturen und 0,8 Prozent Reben.

Die Rindviehhaltung ist leicht, die Schweinehaltung mässig und die Schafhaltung deutlich rückläufig, die Geflügelhaltung hingegen stark steigend und die Pferdehaltung leicht zunehmend stabil. Von 2005 bis 2016 reduzierte sich die landwirtschaftliche Nutzfläche um rund 2000 auf 60'500 Hektaren. Die Fruchtfolgeflächen liegen mit 40'462 Hektaren nur noch um 400 Hektaren über dem vom Bund vorgeschriebenen Minimum. 

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