6.12.2018 14:08
Quelle: schweizerbauer.ch - kwy
Butter
Butterlager Ende Jahr am tiefsten
In der Vorweihnachtszeit wird viel Butter verarbeitet, auch zum Backen. Im Dezember ist der Lagerbestand am tiefsten.

Ein Blick in die Statistik bestätigt, was vermutlich schon vielen bekannt war: Zur Weihnachtszeit sind die Lagerbestände mit tiefgekühlter Butter am tiefsten. Dies liegt auch am gestiegenen Butterverbrauch in dieser Zeit, denn ein Grittibänz oder Guetzli ohne Butter sind für viele unvorstellbar. 

So wurde im November (2016: 4021 t; 2017: 4008 t) und im Dezember (4041 t; 3880 t) der letzten zwei Jahre mehr Butter verkauft als in den restlichen Monaten und der Schnitt der monatlichen Verkaufsmenge 2017 liegt bei 3422 t Butter. Die verkaufte Menge an Butter ist dabei nicht der einzige Einflussfaktor auf den Tiefkühllagerbestand von Butter. So ist der steigende Lagerbestand in der ersten Jahreshälfte nicht nur auf die geringeren Verkäufe, sondern auch auf die höhere Produktion zurückzuführen. 

Die industrielle Butterproduktion ist hingegen in den Monaten Januar bis Mai tendenziell über 4000 t, während die Produktion in der zweiten Jahreshälfte  von 2016 bis 2018 nicht über 3500 t gekommen ist. Ein weiterer Einflussfaktor auf den Butterlagerbestand sind auch die Butterexporte. Die Höhepunkte dieser Exporte liegen jedoch nicht jedes Jahr im gleichen Monat. So wurden im Mai 2016 (946 t) oder im März 2017 (410t) grössere Mengen Butter exportiert. Dieses Jahr wurde mit 678 t bis Ende Oktober 62,2  Prozent weniger exportiert als im Vorjahr (1793 t).

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