14.01.2014 10:11
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Deutschland
260'000 bäuerliche Familienbetriebe in Deutschland
Die deutsche Landwirtschaft wird trotz des Strukturwandels in den vergangenen Jahrzehnten nach wie vor klar von Familienbetrieben geprägt, von denen es 2012 noch rund 260 000 gab.

Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium vergangene Woche mitteilte, leisteten im Jahr 2012 in etwa neun von zehn der insgesamt 288'200 landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland Bäuerinnen und Bauern gemeinsam mit ihren Familien den überwiegenden Teil der Arbeit. Weltweit gebe es mehr als 500 Millionen bäuerliche Familienbetriebe.

Sie seien das Herzstück der globalen Ernährungssicherung, betonte das Agrarressort. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) habe deshalb das Jahr 2014 zum Jahr der familienbetriebenen Landwirtschaft erklärt, um verstärkt auf diese aufmerksam zu machen.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium unterstrich, dass es die Leistungen und die Bedeutung der bäuerlichen Familienbetriebe seit jeher besonders im Blick habe. National unterstütze die Bundesregierung diese durch eine Vielzahl von Massnahmen, zum Beispiel im Rahmen der agrarsozialen Sicherung, der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) sowie der nationalen Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP).

Auch die Entwicklung der familienbetriebenen Landwirtschaft in Entwicklungs- und Schwellenländern werde mit umfangreichen Mitteln gefördert, beispielsweise mit bilateralen Kooperationsprojekten im Rahmen des Treuhandfonds der FAO sowie über EU-finanzierte Twinning-Projekte.

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