18.08.2014 15:01
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Fotovoltaik
Solaranlagen: Auszahlung der Einmalvergütung beginnt
Swissgrid beginnt in dieser Woche mit der Auszahlung der vom Parlament beschlossenen Einmalvergütung für kleinere Solaranlagen. In diesen Tagen hat die Nationale Netzgesellschaft die 50'000 Anmeldung für die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) erhalten, obwohl die Förderbeiträge laufend sinken.

Dies beweise den ungebrochen Willen einer breiten Bevölkerung, selbst in die Energiewende zu investieren, teilte Swissgrid am Montag mit. Seit Mai 2011 hätten sich jeden Monat im Durchschnitt 1000 Privatpersonen oder Firmen dazu entschieden, eine Anlage zur Erzeugung von erneuerbarer Energie zu bauen. Bis zum 4. August 2014 hätten 9965 Projekte einen positiven Bescheid erhalten, 38'487 Projekte befanden sich zum Stichtag auf der Warteliste, wie es weiter heisst.

Um diese Warteliste abzubauen, wurde im Frühling 2014 die so genannte Einmalvergütung (EIV) eingeführt. Damit können Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung bis zu 30 Kilowatt-Preak (kWp) mit einer einmaligen Zahlung gefördert werden. Diese deckt rund ein Drittel der Baukosten ab. Die Besitzer können danach den produzierten Strom selber verbrauchen oder zu Marktpreisen ins Stromnetz einspeisen.

Mit der Einmalvergütung können Eigentümer kleinerer Anlagen zwar nicht mehr die ganzen Kosten der Investition mit einem garantierten Energietarif amortisieren, erhalten dafür aber sofort einen substanziellen finanziellen Beitrag für ihre Anlage, schreibt Swissgrid. Für die Einmalvergütungen hat das Bundesamt für Energie in den Jahren 2014 und 2015 rund 270 Millionen Franken veranschlagt.

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