7.03.2013 08:25
Quelle: schweizerbauer.ch - lid/blu
Holz
Holzdeklaration: Holzartangabe gut – Herkunftsdeklaration noch ungenügend
Seit Anfang 2012 gilt eine Deklarationspflicht für Holz und Holzprodukte. Die Holzart werde meist korrekt ausgewiesen, teilt das Eidgenössische Büro für Konsumentenfragen mit. Ungenügend sei die Deklaration der Holzherkunft.

Seit anfangs 2012 müssen Holzart und Holzherkunft bei der Abgabe von Holz und Holzprodukten an den Konsumenten deklariert werden. Davon betroffen sind Rund- und Rohholz sowie bestimmte Holzprodukte aus Massivholz. Ob die Deklarationspflicht eingehalten wird, wird vom Eidgenössischen Büro für Konsumentenfragen kontrolliert.

Dieses hat im letzten Jahr bei rund 120 Unternehmen über 350 Produkte überprüft. Bei rund 91 Prozent der Produkte war die Holzart korrekt deklariert, dagegen war bei nur 57 Prozent der Produkte die Herkunft korrekt deklariert. Besonders oft fehlte die Deklaration der Herkunft bei Möbeln mit Hauptbestandteilen aus Massivholz, heisst es in einer Mitteilung.

Die hohe Fehlerquote bei den Angaben zur Holzherkunft sei unter anderem darauf zurückzuführen, dass einige Unternehmen ihre Vorbereitungen für die Einführung der Deklaration nicht rechtzeitig abgeschlossen hätten. Diese haben im Verlaufe des Jahres die Anforderungen erfüllt.

Das BFK wird 2013 die Kontrollen im bisherigen Rahmen weiterführen. Besonderes Augenmerk wird auf die korrekte Deklaration der Herkunft gelegt. Nachkontrollen werden bei den Firmen durchgeführt, die keine konforme Deklaration auf ihren Produkten angebracht hatten. Das BFK kann die Berichtigung der Deklaration verfügen und Gebühren für die Abgeltung der Kontrollkosten erheben. Bei Fahrlässigkeit oder Vorsatz kann eine Busse ausgesprochen werden.

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