18.03.2015 07:03
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
Lebensmittel
EU: Höchstwerte bei Pestizidrückständen nur selten überschritten
Bei 97,4 % der Lebensmittel, welche die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) im Jahr 2013 analysiert hat, lagen die Pestizidrückstände innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte.

Knapp 81‘000 Lebensmittel-Proben wurden in 27 EU-Ländern sowie Island und Norwegen im Jahr 2013 auf Pflanzenschutzmittel-Rückstände analysiert. Die Ergebnisse hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in Form eines Berichts (The 2013 European Union report on pesticide residues in food) veröffentlicht. Die wichtigsten Resultate:

  • 97,4% der untersuchten Proben lagen unterhalb der gesetzlichen Höchstwerte
  • 54,6% der Proben waren frei von nachweisbaren Rückständen
  • 1,5% der Proben überschritten die gesetzlichen Grenzwerte deutlich, was zu rechtlichen Sanktionen gegen die verantwortlichen Lebensmittelunternehmen führt.
  • Rückstände von mehr als einem Pestizid (Mehrfachrückstände) fanden sich in 27,3% der Proben

Der Anteil der Proben aus Drittländern, die den gesetzlichen Höchstwert überschritten, lag höher (5,7%) als der entsprechende Probenanteil aus EU/EWR-Staaten (1,4%). Verglichen mit den Ergebnissen für das Jahr 2010 sank der Anteil der Proben, die über den gesetzlichen Grenzwerten lagen, für alle untersuchten Lebensmittelerzeugnisse.

Die Behörde kam zum Schluss, dass langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit der Verbraucher durch das Vorhandensein von Pestizidrückständen in Lebensmitteln als unwahrscheinlich anzusehen sind. Im Hinblick auf die kurzzeitige Exposition wurde das Risiko europäischer Konsumenten, schädlichen Rückstandskonzentrationen über die Ernährung ausgesetzt zu sein, als niedrig eingestuft.

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