20.08.2017 10:45
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
USA
Weniger Mais erwartet
In den USA, als mit Abstand weltgrössten Maisproduzenten zeichnet sich bei dieser Getreideart für 2017 ein etwas geringeres Aufkommen ab als bislang angenommen wurde.

So veranschlagt das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) die anstehende Maisernte im eigenen Land auf der Basis der ersten umfragebasierten Erhebung auf 359,5 Mio. Das wären 2,6 Mio t weniger als die Vorhersage vom Juli. Damit würde die geschätzte Vorjahresmenge um 25,3 Mio t oder 7 % verfehlt. 

Die Washingtoner Beamten begründen diese Abwärtskorrektur in ihrem aktuellen Bericht vor allem mit einem voraussichtlich niedrigeren Durchschnittertrag, der sich auf 106,4 dt/ha belaufen soll. Bei der amtlichen Bonitierung drei Tage später wurden 62 % der Flächen mit Mais in den Hauptanbaugebieten der USA in die Klassen „gut“ bis „hervorragend“ eingestuft,

Das waren zwar 3 Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche, aber der Vorjahreswert wurde um 12 Prozentpunkte unterschritten. Indes beliess das US-Agrarressort seine Maisernteprognose für China, die Nummer zwei der Erzeugerländer, bei 215 Mio t. Das wären 4,6 Mio t oder 2 % weniger als 2016. Für Brasilien hoben die Washingtoner Fachleute ihre Schätzung für die diesjährige Maiserzeugung dagegen um 1,5 Mio t auf die noch höhere Rekordmenge von 98,5 Mio t an, nach nur 67 Mio t im Vorjahr. Etwas weniger optimistisch ist die Versorgungsgesellschaft (Conab) des brasilianischen Agrarministeriums, die von 97,2 t Mais ausgeht. 

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