13.02.2014 14:50
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Holz
Versorgung mit Nadel-Stammholz sicherstellen
Die Holzernte-Aktivitäten im Dezember stimmte die Holzindustrie zuversichtlich. Besonders im Nadelholz-Segment haben die Erntemengen seither aber abgenommen. Sägewerke und Industrieholzverarbeiter sorgen sich, dass die Versorgung für die schlagfreie Zeit nicht ausreichend sein wird.

Der Start in die Holzernte-Saison verlief gut. Stabile Preise für Industrie- und Rundholz, die nach schlechten Jahren wieder belebte Buchen-Nachfrage (für Fernabsatz) sowie ein allgemeiner Nachholbedarf bildeten vielversrechende Voraussetzungen. Zudem wurde beim Nadel-Stammholz der Preis pro Festmeter um fünf Franken erhöht. Die Waldbesitzer haben im Dezember auch rege Holz geschlagen, welches rasch abgeführt wurde.

Nun habe sich aber die Aktivität beim Nadelholz seit Jahresbeginn abgekühlt, teilt die Holzmarktkommission am Mittwoch mittels Communiqué mit. Dies sei auf die Witterung, aber auch auf die Konzentration auf die Buche zurückzuführen. Sägewerke und Industrieholzverarbeiter sind nun aber verunsichert, ob die anstehenden Nadelholz-Schläge noch durchgeführt werden können. Die Lager bei den Verarbeitern weisen weiterhin genügend Kapazität auf. Ein nasser Frühling würde aber die Ernte massiv beeinträchtigen.

Wenn nun die Erntesaison zu früh beendet werden sollte, könnte sich die Versorgungslage verschärfen. Deshalb rufen die Verarbeiter auf, weitere Nadelholz-Schläge rasch anzupacken, um die Versorgung der Sägewerke und Industrieholzverarbeiter in den nächsten Monaten zu sichern. Es sei nun wichtig, die gute Baukonjunktur auszunutzen und das wachsende Interesse an Schweizer Holz befriedigen zu können, schliesst die Mitteilung.

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