3.10.2017 08:19
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Russland
Rus: Höherer Getreideertrag
Die landwirtschaftlichen Betriebe in Russland haben in diesem Jahr pro Hektar bislang mehr Getreide gedroschen als 2016. In der Ukraine und in Kasachstan hingegen blieben die Erträge hinter den Vorjahreswerten zurück.

Wie das Moskauer Landwirtschaftsministerium vergangene Woche  mitteilte, waren zum 20. September Getreide und Hülsenfrüchte auf 39,3 Mio. ha oder 83,5% der insgesamt geplanten Erntefläche gedroschen. Bei einem mittleren Ertrag von 30,7 dt/ha seien dabei 120,7 Mio. t Getreide eingebracht worden. Im vergangenen Jahr war dem Agrarressort zufolge ein Ertrag von 26,2 dt Getreide pro Hektar verzeichnet worden. Weizen wurde bis zum Stichtag von 24,6 Mio ha oder 89,1% der geplanten Fläche gedroschen.

Die Erntemenge belief sich nach dem aktuellen Stand bei einem Durchschnittsertrag von 33,4 dt/ha auf 82,2 Mio. t. Zudem teilte das Ministerium mit, dass im laufenden Wirtschaftsjahr 2017/18 bis zum 20. September 10,5 Mio. t Getreide ins Ausland verkauft worden seien, ein Drittel mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Derweil lagen die Landwirte in der Ukraine mit der Getreideernte im Vergleich zu ihren russischen Kollegen noch zurück. Sie hatten, wie das Kiewer Landwirtschaftsministerium am 22. September mitteilte, Getreide und Hülsenfrüchte auf 70% der Gesamterntefläche von 14,6 Mio. ha eingeholt. Die Druschmenge bezifferte das Ministerium auf etwa 40 Mio. t bei einem mittleren Ertrag von 38,4 dt/ha. Die Getreideexporte blieben lautdem Kiewer Agrarressort mit rund 10 Mio. t, und davon 5,6 Mio. t Weizen, bislang hinter den Vergleichsniveaus dernm Saison 2016/17 von 10,2 Mio. t beziehungsweise 6,5 Mio. t zurück.

Unterdessen waren die Erntearbeiten in Kasachstan nach einer Mitteilung des Landwirtschaftsministerium in Astana von vergangener Woche zu 97,1% abgeschlossen. Dabei hätten die Landwirte insgesamt 20,5 Mio. t Getreide gedroschen, was einem durchschnittlichen Ertrag von 13,8 dt/ha entsprochen habe. Dieser lag damit dem Agrarressort zufolge um 1 dt/ha unter dem Vorjahresniveau.

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