8.01.2018 07:05
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Ukraine
Landtechnikkäufe rege genutzt
Weil das im vergangenen Jahr angelaufene Förderprogramm der ukrainischen Regierung für Investitionen in Landtechnik aus dem eigenen Land so gut bei den Landwirten angekommen ist, dürfte sich in den kommenden zwölf Monate angesichts der kräftigen Aufstockung des Förderetats eine noch lebhaftere Nachfrage entwickeln.

Davon geht zumindest das Nationale Komitee für industrielle Entwicklung in Kiew aus. Wie das Gremium zum Jahreswechsel erklärte, übernimmt die Regierung im Rahmen des Programms 20% der Kosten für Investitionen in Landtechnik, die in der Ukraine hergestellt wurde. Diese Zuschüsse hätten 2017 mehr als 1'220 Agrarbetriebe in Anspruch genommen.

So seien gut 2'900 Landmaschinen im Wert von insgesamt 134,1 Mio. UAH (4,6 Mio. Fr.) gekauft worden. Davon seien 550 Mio. UAH (19 Mio. Fr.) aus dem Programm finanziert worden, das damit komplett ausgeschöpft worden sei. Im laufenden Jahr stehe für diesen Zweck ein Budget von 1 Mrd. UAH (34,6 Mio. Fr.) zur Verfügung. Deshalb wird nun erwartet, dass die ukrainischen Hersteller dafür Ware im Wert von mehr als 5 Mrd. UAH (173 Mio. Fr.) bereitstellen.

Für die Jahre 2019 bis 2021 soll das Förderbudget sogar auf jeweils 1,5 Mrd. UAH (51,9 Mio. Fr.) aufgestockt werden. Ziel ist ein Marktanteil der lokalen Hersteller von 60% bis 2020. Insgesamt 40 Werke dürfen an dem Programm teilnehmen. Die abwickelnden Banken müssen sich zu mindestens 75% in staatlicher Hand befinden.

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